Mltau.
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chinesischen Tapete; wo auch einige von demGrafen Fama, nach seiner ihm eigenen Art, ge-firnißte Kupferstiche hangen. — Dieser kunst-reiche Graf, dessen ich schon im dritten Bandeerwähnt habe "), war nicht mehr in Mitau.
Ei» Saal auf der andern Seite des Billard-zimmers hat, so wie dieses, eine mittelmäßiggemalte Decke, und aus demselben traten wirin den Spcisesaal (in dem Flügel), und in eineandere Reihe von Zimmern in dem Hauptge-bäude; in dieser sind die merkwürdigsten: einkleines Zimmer, wo das Bildniß des PrinzenHeinrich von Preussen, (von Amad. Vanlo»gemalt) nebst andern Portraiten, hangt: un-sers Königs seines, das gar zu schlecht gerathenist, hatte ich gerne weggewünscht. — Ein gros-ser Saal, der zu einem Schauplatz eingerichtetworden. — Ein anderer hat eine sehr artigeund mit Säulen verzierte Kanzel von Stucca-turarbeit, die einen blauen adrigen Marmornachahmt; von dergleichen Marmor sind auchdie Tischplatten in dem Billardzimmer.
Die Haupttreppe ist sehr groß, edel und be-quem, aber sie hat noch kein Geländer; nurnach und nach laßt der kluge Herzog dieses nachB 4 einem
*) a. b. 74 S. wo aber der Name von Salza steht,den ich eher für de» richtiaen halte; oder ermüßten zwo verschiedene Personen verstandenwerden, woran ich zweifle.