Ivo
Mad. Zernitz.
fe mit E. unterzeichnet, sind von Eleonor, derjetzigen Mad. Zernir;. Wie schätzbar und an-genehm dieser im natürlichen und witzigen Tonder Sevigne geschriebene Briefwechsel sey, istvon Kennern der deutschen Litteratur schon langstentschieden, und sie bedauren, daß nicht mehrBriefe von Mad. Zernitz gedruckt worden. Mei-nes Wissens sind keine in Gelleres Werken be-findlich, ob sie schon mit diesem berühmten Man-ne, berste sehr hoch schätzte, in einem Brief-wechsel gestanden hat. Nebst dem Ruhm einesmusterhaften Briefstyls hat Mad. Zernitz einennoch großen: in der Tonkunst bey Kennern er-worben; sie versichern, es sey kaum möglich,tiefer in die Geheimnisse der Musik einzudrin-gen: die Klmstgriffe der Komposition mit mehrGenie zu ergründen und anzuwenden; in derAusführung mehr Ausdruck, Leichtigkeit, Glanzund Stärke anzubringen, mit einem Worte, ausdem Flügel mit größerer Kunst alle Vortheile,deren dieses Instrument fähig ist, zu ziehen.Der große -Hasse hielt ihre seltenen Gaben über-aus hoch: und so auch viele andere der berühm-testen Tonkünstler, mit denen sie auch Briese ge-wechselt hat, und zum Theil noch wechselt: wiez. B- mit dem großen Back zu Hamburg, derihr kürzlich eine Sammlung seiner vortreffichenSonaten öffentlich zugeeignet hat. MadameZernitz ließ sich in Warschau selten höttn: nicht
sowohl