Band 
Sechster Band.
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General von Coccejk. roz

preussischen Kriegsdiensten gestanden, und alseiner der witzigsten Kopfe und der schönsten undmanierlichsten Ossiciers des Heeres fernes Kö-nigs vorzügliche Zuneigung und Gnade genos-sen. Unglückliche satyrische Einfälle, die ihmin jüngcrn Jahren seine Lebhaftigkeit nicht alleMal zu unterdrücken gestattete, waren Schuld,daß er sein Vaterland verlassen mußte, und nunsieht er schon langst als Generalmajor der Di-vision von Kleinpolen bey der polnischen Kron-arince. Es gefiel mir sehr an ihm, daß er, ver-muthlich aus patriotischem Stolze, keinen an-dern Orden trug, als dem preussischen xsur Isölenks; denn in seinem hohen Range und dergroßen Gunl! seines jetzigen Herrn hätte es si-cherlich bey ihm gestanden, sich mit einemmehr in die Augen fallenden königl. polnischenBande und Sternen zu schmücken, zumal derKönig sowohl mit dem von ihm selbst gestiftetenSt. Stanislausorden, als mit dem altern weis-scn Adlerorden freygebig genug ist.

Der General war noch nicht lange von einerschönen Reift dnrch Italien, Eicilien, Maltha,Griechenland, Kleinasien und Konstantinopclzurückgekommen; er hatte sie nicht ohne die zumwirklichen Genuß einer solchen Reise erforderli-chen Kenntnisse angetreten, und hatte, nebst demVergnügen, das die lebenslängliche Erinnerunggewahrt, manche Merkwürdigkeit davon mit-G 4 gebracht.