i o6 Hofrath Groll.
knnst *) wieder hergestellt, auch als Buchhänd-ler den Wissenschaften und dem Handek ein neuesLeben .zu geben hilft. Der gute Erfolg seinerBemühungen ist desto unfehlbarer und geschwin-der, da Hr. Groll selbst mehrere Sprachen undandere Kenntnisse besitzt, durch Schriften be-kannt ist **), und durch ehrliches Betragen undguten Anstand sich bey Hohen und Geringern inAnsehen gesetzt hat. Sein Buchladcn ist miteiner großen Menge der besten und zum Theilprächtigen ausländischen Werke, Landcharten,Kupferstiche u. a. m. versehen, und in seiner guteingerichteten aus mehrern Pressen bestehendenBuchdruckerey wurde damals eifrig an dem be-rühmten polnischen Gcsetzbuche des ehemaligenKrongroßkanzlcrs, Grafen Zamopskp, gearbei-tet, von welchem durch Wochenschriften hinläng-lich bekannten Werke Herr Groll kurz darauf ei-ne
*) Man sehe das in den janotkischen Schriften sehroft angeführte Buch - Joh-DanielHofmanns:ste l^poZrspiiiis eaiumqur iniriis er incremen-ri8 in kdeg, l>oic>nire cc^l. L>. l.>rtiu«niae. D?n-risc. 174s. 4 to. wie auch Janozki Nachrichtvon den in der zalusk Bibl. befind!, rarenBüchern, besonders den IV.TKeil, Bresl. i7!Z-wo eine Menge der ersten im XVIten Jahrhun-derte in Polen herausgekcmmenen schönen Dru-cke beschrieben werden.
**) Sie find interessanten, litterarischen und artisti-schen Inhalts, und im gel. Deutscht, a. d.
S. angezeigt.