Gemälde.
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Der von einer rußischen Karde bewachte Pallastdes Großbothschafters ist groß und prächtig;die Republik bezahlt dafür zweitausend Duka-ten Miethe an den Eigenthümer, Herra Ban-quier Tepper.
Ich hatte vor Tische noch Zeit, eine ziemlicheAnzahl Gemälde zu besehen, die in dem tepper«schen Comtoir aufgestellt, und zu verkaufen wa-ren. Es waren >8c> in allem; ich habe mirnur folgende vorzüglich angemerkt.
Zween Stücke sollten von Paolo veroneseseyn; sind ziemlich gut, aber sicher nur Kopien;sie wurden too Dukaten geschätzt.
Die bekannte liegende Magdalena des Lsr-reggro von Dietrich copirt; zu 40 Dukaten.
Eine Marketentcrin auf Holz gemalt, in ei-nem vergoldeten Rahm; von äVouwermans,schien Original, und sollte 200 Dukaten gellen.
Die christliche Liebe durch eine Frau, welcheKinder säuget, vorgestellet; ein großes Gemäl-de sehr angenehm und kolorirt, von Georg vonSchedev *); zu 2z Dukaten.
Zween Köpfe nach Rembrandt; zu 4 Dukat.
Ein Portrait auf Holz, von Holdem; zu 8Dukaten.
Unter
*) Der Künstler, wenn der Name richtig geschrie-ben worden, ist mir unbekannt, und scheint esauch dem Verfasser des allg. Rünstlexlepic. zuseyn.