146 Domherr Ianozki.
rühmlich gedacht wird. Von des berühmtenBibliothekars Schriften ist, so viel ich davonweiß, das Verzeichniß in dem gel. Deutschlandmeist vollständig; und ich wünschte sie eben sovollständig alle bey der Hand zu haben; dochfehlen noch dort der schon im 1.1756 zuBreß-lau angefangene polnische Büchersaal *), unddie viel neuern; die Janociana, wovon einBand im I. 1776, und ein anderer 1779 inder gröllischen Buchhandlung herausgekommen, ^und die mir zu meinem Unwillen jetzt fehlen;es sind, wie alle übrige Arbeiten dieses großen iLiterators schätzbare Bruchstücke der polnischenGelehrsamkeit. Die Fehler in der Einkleidungder so brauchbaren und gelehrten janozkischenSchriften kommt mir nicht zu, umständlich zurügen: vielleicht har der Verfasser selbst nichtalle Mal das Hyperbolische und Unnütze ver- 'meiden können.
Die zaluskische Bibliothek ist vornehmlichvon dem bemeldctcn gelehrten Krongroßreferen-
darius
*) polnischer Büchersaal, darinn die rühm«lichsten Bemühungen der Mäccnaten undGelehrten in polen, auch andere zur polni-schen Litteratur gehörige Merkwürdigkei-ten aufrichtig angezeiget werden. ErstesStück. Breßlau, bey I.I. Korn-1756. Den In-halt dieses Stücks, das vermuthlich nicht fortge-setzt worden, habe ich in klirler. /ZLi. Licrcr. »<l1755. g. ZS 4 gefunden, weiter ist es mir nochnicht bekannt-