Zaluskische Bibliothek. 149
dige und zuverlaßige Geschichte dieser merkwür-digen Büchersammlung zu liefern, müßte manwohl alles, was schon darüber geschrieben wor-den, beysammen haben, und dessen kann ichmich nicht rühmen; ich glaube auch kaum noch,daß es hinreichend wäre. Indessen will ich zumwenigsten andern zur Anleitung die Schriften,die davon handeln, anzeigen
K z Schon
*) Vorher» aber wird man, wie ich hoffe, nicht un-gerne noch folgende Stelle lesen, die ich aus ei-nem Buche nelmie, wo man am wenigsten etwasUmständliches über die zaluskische Büchersamm-lung suchen würde; he stehet in GadebuschsLiest. Bibl in dem Artikel des Grafen JosephAndreas Zaluski, und enthalt das Erheblichste,so mir „och über die neuere Geschichte dieser vor-trefflichen Düchersammlung vorgekommen; nebsteinigen andern Nachrichten, die mit der Folge die-ses Tagebuchs in Verbindung stehen-„Kurz vor seinem Ableben (zu Warschau den 9Jan. 1774) schrieb der Bischof (von Plock, Gr.Jos. Andr. Zaluski) an den König, und unter-stükte die Vorschläge einiger Reichsrätbe, daßnämlich die Güter der gewesenen Jesuiten zur Er-richtung und Unterhaltung einer unter königli-chem Schutze stehenden Akademie verwendet wer-den möchten- Auf dieser Akademie sollte in allennützlichen und nothwendigen Wissenschaften Un-terricht gegeben, wie auch die kölnische Sprache,Geschieht- und Alterthumskunde getrieben wer-den. Zugleich erbot er sich, seine Bibliothek, wel-che er zum öffentlichen und gemeinen Gebraucheder Jesuiten zugedacht hatte, auf ewig oberwähn-ter Akademie zu widmen. So beschäffligte sich
Zaluski