-54
Lazienkk.
neu erbauten Häuser in Warschau, das all«Mal so gut als manche andere ein Pallast heis-fen kann. Cs gleicht in der Bauart einem arti-gen pariser Hotel mit zween Flügeln und einemkleinen Vorhofe gegen die Straße, und ist in-wendig sowohl kostbar, als insonderheit in zier-lichem Geschmack meublirt und sehr reinlich un-terhalten. Vorzüglich ist für einen Liebhabervon Malerepeu ein Saal sehenswerth, in wel-chem recht artige Stücke hangen, als: ein gros-ses allegorisches Gemälde von Liro Zerri —-Zwo gute Kopien nachGerarV Dorv vonBoll;unter denselben die bekannte Abspulerin. —>Ein Paar gute kleine Portraite von RembranSund Vanvyk, oder wenigstens in deren Manie-ren. — Verschiedene holländische Landschaftenund Vaurenstücke von den besten Meistern unda. m. Auch ist in diesem Saale auf einem Fuß-gestell eine etwa g Fuß hohe Kopie in weißemMarmor von der schönen Kruppe des bermeyn-ten Papirius und seiner Mutter in der Villakudovist.
Mit seiner liebenswürdigen Gemahlin unddem größten Theil der Gesellschaft wurde nachTische eine Spatzierfahrt nach Lazienki ange-stellt r es geschah nicht um in dem Garten zuspatzieren, von welchem ich schon zu Anfangdieser Abtheilung geredet habe, und ohnehinWar das Wetter sehr ungünstig, sondern um
die