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Lazienkk.
die Gebäude auch von innen zu besehen. Cssind hier z verschiedene Lusthäuser; mit denBädern, von welchen der Ort den Namen füh-ret. In demjenigen, welches im Sommer vondem König selbst bewohnt wird, ist das schöneBad von Marmor oder Stucco in einem nichtkleinen Saal, der mit einer inwendig gut ge-malten Kuppel bedeckt ist. Ein andrer Saalist mit Familienportraiten gezieret. In demgroßen Schreibkabinette des Königs sahen wireine merkwürdige gefirnißte chinesische Malerey,welche die Stadt Lanro» vorstellt, und einelange Wand einnimmt- — In dem Schlaf-zimmer sind einige andere Gemälde gut und ver-schiedener Art; unter andern ein wegen derhohen Schönheit des Gesichts sehr frappiren-des von der russischen Kaiserin in jüngern Jah-ren. —- Ueberhaupt machen die in diesem undden andern Zimmern vertheilte Gemälde eine ar-tige Sammlung aus, welche Stücke von berühm-ten Meistern, einem HonSekoerer, Huysum,itvouwermarm, Largillisre, Bacciarelli u. a.M- enthält.
Der Pavillion der Prinzessin poniarowsk«Wittwe des königlichen Bruders, der als Ge-neral in österreichischen Diensten verstorben ist,gefiel mir in Ansehung der Bauart nicht so gut,als das königliche, sie dünkte mich für ein sskleines Lustgebäude zu massiv zu seyn; Inwen-dig