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Da6 königliche Schloß.
de dort zu zeigen. Dieses Schloß ist wie inden mehresten solchen großen und zu verschiede-nen Zeiten aufgeführten Gebäuden ein Labyrinth,in welches man sich nicht gut zu finden weiß,und ich kann die Ordnung der Zimmer, wo Ge-malde sind, nicht regelmäßig anzeigen. Der,beste Standpunkt, um von da auszugehen, wirdder marmorne Saal seyn, weil sich da an demCour- und andern fcyerlichen Tagen der Hof zuversammlcn pflegt.
In diesem prächtigen ganz mit Marmor (näm-lich mit schwarzen Einfassungen) vertäfeltenSaale hangen viele Portraite der Könige vonPolen in halben Figuren gemalt, und zwar dieältern, theils nach Kupferstichen, theils nachder Einbildung. Das Merkwürdigste aber istein vortreffliches von Fuß auf gemaltes Bild-lich des jetzigen Königes; dieses hat mein ge-fälliger Führer, Herr Marcellug Bacciarelliverfertiget und wo ich nicht irre, ist er auchder Urheber der übrigen *).
! Dieser Saal hat ; Eingänge: durch den ei-nen kommt man in die königl. Wohnzimmer,
aus
*) Dieses oder wenigstens ein anderes auch vom Hm.Daccrarelli gemaltes Bildlich des Königes ist vondem Artilleriehauptmann, Hrn. Bartbolom.Folins, einem Liebhaber zu Warschau, sehr gutin Kupfer gestochen worden.
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Lern. R-VI. B-