Band 
Sechster Band.
Seite
286
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28§ Reise nach Posen.

Dordertheil eines Schiffes vor, das von Wellengetragen wird, in welchem ein Delphin schwim-met; neben an ist ein Anker und ein Fischernetz:am Pfeiler aber der Mast und die Segel mitZubehör. Neben der Kanzel stund eine Pendul-uhr, die im Gangewar,und aufwelcher eine ver-goldete Krone ruhet. Cs wurde eben auf demHauptaltare und ein Paar andern Messe gelesen,und dabey wurde die Orgel so schön gespieletund so gut accompagniret, das ich die schönsteKirchenmusik mit Orchester zu hören glaubte.

Von da gieng der Weg über r Stationendurch Wälder, und zwar holpricht und ermü-dend ; die erste Station heißt wierzbi 4 ; Mei-le, die andere Rleczowa 4 starke Meilen, undhierbcy muß ich für andere Reisende erinnern,daß mir zu Wierzbi gesagt wurde, ich hätte die2 vorhergehenden Stationen jede nur zu 4 Mei-len und nicht zu 4 ; bezahlen sollen; wie auch,daß man mich hingegen daselbst für die Stationbis Kleczowa 4 Meilen bezahlen ließ, da ichnur z schuldig zu seyn glaubte, denn ich hatte aufallen gedruckten in den Posthausern angenagel-ten Routen gelesen:

Von Rutna bis Rlodawi 4 ^ Meile.

Von Rlodarvi bis wierzbi 4 Z Meile.

Von wierzbi bis Rleczowa z Meilen.

Hingegen wieß man mir zu Wierzbi in einemKalender von 1765, daß diese Station zu 4 Mei-len