Band 
Sechster Band.
Seite
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Posen.

Wahn immer fortfahren ließ. Nun hatte ichbis Posen noch zwo Meilen, und kam daselbstgegen vier Uhr an. Von dieser Route ist übri-gens noch zu bemerken, daß nicht allein allePoststationen auf derselben, nur ein Paar aus-genommen, zwar nach polnischer Art schlechtgebaute, aber sonst große mit ansehnlichen stei-nernen Kirchen versehene Oerter sind, sondernauch beynahe zwischen jeder Station zween oderdrey andere große oder geringere Oerter ange-troffen werden, und daß Man nur selten neueHäuser bemerkt, so daß es falsch ist, was unterandern Marschall in seinen Reisen geschriebenhat, als wäre in dieser Gegend Alles abgebrannt:dergleichen zerstörte Landgüter habe ich nur einPaar unbeträchtliche erblickt.

Posen.

Posen ist eine sehr große Stadt, insonder-heit wenn man die Vorstädte darzu nimmt,obschon hier wirklich von den Russen viel durchdas Feuer verheeret worden. Cs werden inder Stadt und den Vorstädten z6 Kirchen ge-zählet, einige davon habe ich gesehen.

Die Iesunerkirche ist sehr schön, sie hat großegrreifelte Säulen componirter Ordnung, mitvergoldeten Kapitalen, einem reichen Karnies,tmd einige Altäre mit großen gewundenen Sau-

len.