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Johann Talbot Dillon ... Reise durch Spanien, welche wichtige Beobachtungen aus der Naturgeschichte, über den Handel, die Fabriken, den Ackerbau, nebst einem Auszug der merkwürdigsten Sachen aus Don Guillermo Bowles Einleitung in die Naturgeschichte und physikalische Erdbeschreibung von Spanien enthält
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138
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sein Augenblick getödtet worden wäre, so würden diesegarstigen Würmer mit zu einem Leckerbissen auf den zier-lichsten Tafeln beygetragen haben.

In dem Palast von Gt. Ildefonse ist eine an-sehnliche Sammlung vortrefflicher Gemälde. In derGallerie sind viele schöne zu Rom aus der Sammlungder Königinn Christine von Schweden gekaufteBildsäulen; darunter die Gruppe des opfernden Ca-stor und pollu>', und ein Hirschkalb unstreitig dieschönsten sind. Die Bildsäulen in dem Garten sindhauptsächlich von grenadischem, einige wenige von rar»rarischem Marmor. Sonst ist hier nichts Merkwürdi»ges, als die schönen Spiegel, die in der königlichenSpiegelfabrik zu St. Ildephonse gemacht werden,und alle Paläste zieren. Hier sind wahrscheinlich diegrößten Tafeln von der Welt zum Glasgießen, diegrößte ist 145 Zoll lang und 85 breit, und wiegt40z Aroben. Die kleinere ist 12oZoll lang, 7z breit,und wiegt z8o Aroben. Diese Kunst wurde vonAbraham Thevart im Jahr 1688 erfunden, unddem Hofe zu Versailles entdecket. Der Guß ge»schieht fast eben so, als wenn Bleytafeln gegossen wer-den, und man kann dadurch Spiegel machen, welcheaußer andern Verbesserungen gedoppelt die Lange undBreite der geblasenen venetianifchen haben.

In der Gegend um Gt. Ildephonse, und beson»ders am Fuß des Bergs wächst häufig ein sehr feinesGras, welches man das kühelnde cozquillg nennet, weiles, wenn man es berühret, ein Kützeln in der Handerregt. Die Wurzel desselben ist acht Zoll lang, rund,von der Größe einer Nadel, und geht am Ende spihzu. Die Hälfte der Wurzel ist weich, und aus der»selben kömmt der Stengel hervor, der an dem Endeseiner Aestcheu kleine Hülfen mit Samen hat. In ei-nige»;