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man die Wurzeln von Erde entblößen, und einen hal-ben oder ganzen Fuß davon mit dem Baum ab-hauen.
Man findet in diesen Gehölzen viele Quellen und be-sonders am Fuß der Gebirge. In den feuchten Ge.genden, und um die Quellen her, ist ein vortrefflicherBoden, in welchem die Elchen in kurzer Zeit unge-mein schön werden. Da aber dieser gedoppelte Vor-theil auf Kosten der Güte des Baums erhalten wird, sokann man sich dieses Holzes zum Bau nicht bedienen,weil es schwammicht ist, und nie gut trocknet.
Ein jeder Baum, der in Gründen oder nassen Ge-genden wächst, verfault, ehe er vollkommen wird, wennihm auch die Beschaffenheit des Bodens zuträglichzvärs. So verhält es sich mit denen, die nahe bey denDörfern gepflanzt sind, weil sie gemeiniglich alle be-schnitten werden, entweder um das Holz zu brennen,oder zu verarbeiten; denn sobald dieAcste einesBaumsabgehauen werden, verfault unfehlbar das Kernholz.Daher muß man besonders darauf sehen, daß man der-gleichen Baume nicht zum Schiffbau nimmt, sie mö-gen von außen noch so schön und gesund ins Auge fal-len : denn inwendig ist gewiß schon der Keim zum Ver-derben.
Ich habe es nicht ohne Empfindung sehen können,daß ganze Berge durch die Holzhacker ohne Verstandund Ueberlegung von ihren Bäumen entblößt waren.Diese Striche werden gewiß nie wieder bewachsen, weilkeine Bäume mehr vorhanden sind, neue Schößlingezu treiben, oder abgefallene Eicheln in der Erde keimenkönnten: und das sind doch die beyden besten Mittel,ein Gehölz in gutem Stande zu erhalten. Man hattedie Aufmerksamkeit beobachten sollen, einem so ansehn-lichen Verlust durch eine Verordnung vorzubeugen, daß
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