La, wo Baume gefallet werden, auf jedem Morgenwenigstens sechzehn in gleicher Weite, so viel es sichthun lassen will, stehen bleiben sollen. Es hätte auchkönnen verordnet werden, in jedem entblößten oder aus.gehauenen Gehölz Eicheln zu säen, welche neue Baumehervorgebracht haben würden; so wie es an den Ortengeschieht, wo man aus der Erfahrung von der Noth.wendigkeit dieser Vorsicht schon überzeugt ist.
Vor einigen Jahren wurden von PrivatpersonenSchmelzhütten neben diesen Holzungen angelegt; wenndas fortdauert, so wird man sie gewiß der schönsten Ei«chen berauben, wie man in Äiscaya und Guipu-scoa sieht, wo Baumschulen angelegt werden müssen,um die Wälder wieder zu bepflanzen. Wenn die Er»laubniß, Schmelzhütten im Gebirge anzulegen, bey.behalten werden soll, so müßte man wenigstens verhin»dem, daß nicht die großen Eichen! zum Kohlenbrennengenommen werden, da die Buchen, die hier sehr ge.mein sind, dazu dienen können. Alts allen Fall würdees weit besser gethan seyn, die Einwohner zu verpflich-ten, große Baumsthulen von Eichen und Kastanien,wie in Biscaya geschieht, anzulegen, um die Gehölzewieder anzubauen, die so sehr ausgehauen sind, undödes Land, das zu Holzungen dienlich ist, zu be.pflanzen.
Der Boden von Reinosa besteht überhaupt aus ei.riem sündigten Felsen, der mit Quarz von der Größeeiner Kastanie vermischt ist, welcher mit dem Felsenauf eben die Art, wie in dem warmen Klima von Gra»nada, verbunden. Eine Meile nordwärts von Rei»ssosa ist ein sehr hoher Berg, der Arandillo genennetwird, dessen Gipfel so aufgelöset ist, daß er gegenwär».tig eine breite Ebne darstellet, die mit sehr gutem Grasebedeckt ist. Die Landleute sagen, daß hier ehemals ein