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ches Dickicht von mericanischem Stachelmohn, inglei-chen cantabrische Heide *) und feinen Genst. Höherhinauf, wo weniger Erde ist, sind viele geimpfte Ka-stanienbäustie ^), deren Frucht die hamburgifchcnSchilfe in großer Menge von Bilbao abholen. DerApfelbaum scheint hier in seinem natürlichen Boden zuseyn, und wächst unvergleichlich ohne Cultur. Dasganze Land bringt mancherley Arten dieser Frucht her-vor, doch sind die von Durango die besten. Es istnichts Seltenes, zwey bis drey Sorten Renettäpfel zusehen, und die Kirschenbaume wachsen so hoch wie dieUlmen. Zu Gordejucla giebt es vortreffliche Pfir-sichen, die hier pavias gcnennet werden, und es istmerkwürdig, daß sie weder geimpft, noch besonders ge-pflegt werden dürfen Zu Aran/uez hat manvon derselbigen Gattung; sie haben aber weder den Ge-schmack, noch den Saft. Von Birnen giebt eS vie-lerley Arten, auch von den auserlesenen, als beurr6,Loncianre, clo^eime, bon clirerien und bergamorrc;
aus-
*) Lricz csMÄdrics störe maximo soliir m^rki, lubrus in-csniz. — H«. 472. ^näromeäa Osdoseci»
**) Alle auf dem Stamm derselbigen Art geimpfte Früchteverbessern sich dadurch, wie aus den spanischen Kasta-nien augenscheinlich zu ersehen- Die spanische Kastanieist der ssguz csst»nes I.inn. Sie impfen die Gattungdieses Geschlechts, welche Linn- tsZuz cssignes siuivsnennet.
*") Die Franzosen haben zwey Arten Pfuschen, die sichdurch den Namen xavie und pecke unterscheiden. Letz-tere sind diejenigen, deren Fleisch sich von den Steinenlöset, bey erster» aber hängt es fest an den Steinen. Er-stere werden in Frankreich mehr geschätzt, letztere aberin England von vielen vorgezogen. — MIler. DiePavias gehören zu dem Geschlecht der -km^ci-luz per.sica I.inn.