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Mit einem Wort, alles ist zu Bilbao im Ueber,fiuß zu haben; denn auch mit Obst und Hülsenge.wüchsen ist ihr Markt reichlich versehen. Und nicht nurihre Gärten liefern solches, sondern es wird auch vonden entlegensten Dörfern das Beste von allen Gattun-gen dahin gebracht. Man kann solchemnach nirgendsbesser leben als hier, wenn man noch die gastfreye Ge-sinnung der Einwohner mit in Rechnung bringt, dieaber bald abnimmt, wenn man ihre Freundlichkeit ge,ringe schätzt, oder sie eigennützigen Bewegungsgründenzuschreibt. So glücklich leben die Einwohner von Bil-bao : frey von den wollüstigen und ehrgeizigen Leiden,schaften, welche die Gemüther ihrer Nachbarn beunru-higen, bringen sie ihr Leben in Ruhe zu, und werdenvon ^heilsamen Gesehen regieret, unter denen sich aucheines wider die Undankbarkeit finden, und eine Straf«darauf gesetzt seyn soll.
Neunzehnter Brief.
Anmerkungen über das Unweise in der spani-schen Verordnung zur Fortpflanzung des Bau-holzes , als der Inhalt eines von Don Guil-lermo Bowles an Seine Excellenz, Don Juliande Arriaga, Minister des Departements vonIndien und der Marine, übergebnenMemorials.
si^icr Umstände find zu bemerken, wenn man die Be-schaffenheit der zum Bauen tüchtigen Eichen be-urtheilen will. Erstlich die Lage; zweytens die Naturund Tiefe des Bodens; drittens das Alter des Baums,
wenn