werfen. Wir müssen nicht glauben, diesen Unbequem«lichkeiten dadurch abzuhelfen, wenn das Holz im Win-1er, oder zur rechten Zeit, oder wie es die Spaniernach der Meynung der Alten nennen, wenn der Mondgut dazu ist *), gefällst wird. Eichen, welche in zu-bereiteten Pflanzungen nahe bey den Dörfern mit deräußersten Sorgfalt und Aufmerksamkeit aus Eicheln ge-zogen sind, mögen nachher immer auf einen Berg ver-pflanzt werden , so werden sie doch nie so vollkommenseyn, als die, welche von selbst gewachsen, oder ei-gentlich dort gesäet worden. Diese beyden Anmerkun-gen werden zeigen, daß dir spanische Verordnung von, 748 zu Bepflanzung der Berge zwey Hauptfehler be-gebt; denn sie sagt: „Nahe bey jedem Dorf soll ein„Platz zur Baumschule angelegt werden, wo Eicheln„gesäet, und alle Jahre gedünget werden sollen. Und„wenn sie verpflanzt werden, soll von der Wurzel jeder„Pflanze ein Fuß lang abgehauen, und zwey bis drey„Fuß Erde umher gelegt werden, damit sie schneller„wachsen **).« Dieß mag recht gut seyn, um eineschöne Wee in einem Park, oder einen angenehmenHain zu erhalten, aber nie wird die Absicht, gutes har-tes zum Häuser- und Schiffbau dienliches Holz zu be.
kom-
*) Die Alten hatten eine große Achtung für den Mond beydem Holzfällen, Pliniuo verordnet, es in dem Augen-blick der Veränderung des Mondes zu fällen, und sagt,-aß das Holj» welches an dem letzten Tag der Winter-sonnenwende gefället wurde, unvergänglich sey.
Die Worte der Verordnung sind folgende: (Zus en-c.icia Ia»ar ls lenülara un vivvro paiq lembrsr I?; liello-»S 5 , kenesicianäole con esiier col csä» anno, ) en elinilrnv sKo <lel rrasi-isnre lecorisr» s csäs srvor nn yisäe tu plsnrs, 7 xsrs guo crelcan con brsroänä 5s ler »r-rinars äo; o rres pies äe tiens — — Oräen-inra äs!» crir« 7 plirnuo äo lvr wonrer. vo! ruino äe 1748.