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Johann Talbot Dillon ... Reise durch Spanien, welche wichtige Beobachtungen aus der Naturgeschichte, über den Handel, die Fabriken, den Ackerbau, nebst einem Auszug der merkwürdigsten Sachen aus Don Guillermo Bowles Einleitung in die Naturgeschichte und physikalische Erdbeschreibung von Spanien enthält
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182
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schejnlich mit dem Felsen zu gleicher Zeit erzeugt wor»den sind. Es ist nichts Seltenes, Amethisten, Quarzund Krystalle bannn zu sehen: aber ich sonnte mich desErstaunens nicht enthalten, als ich in einem talkartigenStein Bergkrystalle fand.

Das Thal von Gan Fekipe erweitert sich, indemsich der Fluß auf Kosten der benachbarten Berge ver.größert. Drey Meilen nordwestlich von dieser Stadtbemerkt man einen sehr hohen Berg, der gänzlich ausejyem vierfachen Marmor ohne Stralcn, aus weißem,strohfarbenem, rothem und gelbem, besteht; alle dieseArten nehmen eine gleich gute Polirung an.

Nun komme ich auf die Ebne vonValenzia: aberwo soll ich Worte finden, ihre Schönheiten auszudrü,<ken, die sich niemand vorstellen kann, der nicht selbstda gewesen ist, und diese lebhafte Scene natürlicherPracht gesehen hat? Diese Ebne besteht aus zwey La-gen Thon, in deren MKte eine sandige Erde, und einreiner Sand ist. Unter der ersten Lage, welche fünf.zehn bis zwanzig Fuß rief ist, findet man unfehlbarWasser. Da der Thon das Wasser nicht leicht durch,feigen läßt, so sammlet eö sich zwischen beyden Lagen,und an Stellen, wo die oberste fehlt, wird das Landüberschwemmet, weil die unterste die Feuchtigkeit au.nimmt, ohne sie durchdringen zu lassen. Das ist derUrsprung aller Seen, die man in den Thälern findet;'also auch des großen Sees Albufara de Valencia,der nichts anders als ein Strich Landes ist, wo dieoberste Thonlage fehlt, welcher diesen großen See vonfrischem Wasser formirk, der vier bis fünf Meilen imUmfangs hat. In denselben ergießt sich auch der FlußLucqr und verschiedene Bäche und Quellen. Dem-ohngeachket vermehrt sich das Wasser nicht; denn dqdie Flache so groß ist, so verliert es eben so viel durch