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Die Höhen der Erde oder systematisches Verzeichniss der gemessenen Berghöhen und Beschreibung der bekanntesten Berge der Erde, nebst einem Anhange, enthaltend die Höhen von vielen Städten, Thälern, Seen etc : ein Beitrag zur physischen Erdkunde / von Wilhelm Adolph Miltenberg
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22.) Der Voirons,

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ein meistens aus Sandstein bestehender Berg, liegt zwey Stundenöstlich von Genf, ist sanft abhängend und bis auf eine gewisse Höheangebaut. Weiterhin ist ein dichter Tannenwald und in demselben,in einer Höhe von 468 Klaftern, ein abgebranntes, ehemals von Wall-fahrern besuchtes Kloster, bei dem man denGenfersee in seiner ganzenBreite erblickt. Auch auf dem Gipfel dieses Berges, welcher Calvairegenannt wird, hat man, da derselbe schmal ist, eine gute Aussichtnach allen Seiten hin.

20.) D er Mont Cervin oder Sylvio

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in Piemont schliefst nebst dem Mont - Rosa und Mittagshorn dasVispacher Thal, das vorzüglich reich an den seltensten Alpenpflanzenist. Die Spitze dieses aus Gneifs, Urkalk und Serpentin bestehendenBerges, um den sich nördlich und südlich ungeheure Gletscher ziehen,steigt in der Gestalt eines dreyseitigen Obelisken in die Höhe, und istdie spitzigste Felsennadel in den Alpen. Der über diesenBerg nach Italien führende Pafs, über den man aber nur im höchstenSommer reisen kann, ist die höchste Strafse unter allenGebirgspässen in Europa, und ist für Maulthiere und Felsen-pferde gangbar, ob ihnen gleich hier die Dünne der Luft sehr be-schwerlich fällt.