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vormalige Nachtlager wieder. Am folgenden Morgen setzte er seinenWeg weiter fort zur Linken des tiefen Finsteraarhorngletschers.Nachdem sie den Bergschlund glücklich zutiickgeiegt hatten, kletter-ten sie an einer fast senkrechten Schnee wand am Felsen in die Höhe*,wo sie in Schnee und Eis oft Tritte für Füfse und Hände hauen mufs-ten. Endlich erreichten sie gegen Mittag die Höhe des Oberaar-horns. Aber hier verliefsen den Dr. Meyer die Kxäfte; er blieb da-her auf dem scharfen, schmalen Gebirgsrücken liegen und behieltden Oberhasler Caspar Hubör bey sich, beredete aber den andern Ober-hasler Arnold und seme zwey Begleiter aus Wallis, Aloys Volker undJoseph Bartes, zur völligen Ausführung ihres kühnen Vornehmens.Diese drey stiegen zuerst: wieder auf den GebirgSgrath herab, undklimmten dann an deni hohen Felsberge in die • Höhe, den sie fälsch*-lieh für die Spitze des Finsteraarhorns gehalten hätten. Dann als sieoben angekommen waren, sahen sie einen noch höheren Thurm in dieLuftragen, von dem sie durch einen Abgrund geschieden wurden. Auchdieser letzte wurde glücklich zurückgelegt, und nun fanden sie,daL der-letzte Gipfel, von nacktem Eise gepanzert, über ihnen gebo-gen hing. Keiner wagte sich Anfangs hinan. Endlich kletterte Ar-nold , an ein Seil gebunden und von den andern gehalten , auf derBrust kriechend, über diese hohle Eishaube, und zog dann die andernnach sich. Dieses geschah um 4 Uhr. Sie fanden die Spitze scharf,wie den Sattelrücken eines Berges, und .konnten durch eine Eisspalteden Finsteraarhorngletscher erblicken, wurden aber selbst von demDr. Meyer erblickt, als -sie eben eine Fahne von rothem Wachstuche