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auf dem Gipfel befestigten. Doch konnten sie hier nicht lange aushal-ten , denn der heftige Sturmwind, der hier Statt fand, machte, dafssie kaum auf den Füfsen stehen konnten, und der schneidende Frostnöthigte sie nach einer halben Stunde zum Rückwege.
35.) Die Jungfrau
ist in einen steten Schneemantel gehüllt und mit schrecklichen Ab-gründen und fürchterlichen Felswänden umgeben. An derselben sto*fsen die Berggräthe von Wallis, Lauterbrunnen und Grindelwald zu-sammen, alle steil wie Wände und 2000' hoch unersteigbar. Diesermerkw ürdige Berg wurde erst im Jahr 1804 von Hermann und RudolphMeyer aus Aarau erstiegen, indem diese das schmale, zwischen dennackten Felsenhörnern sich hinziehende Schneeband zum Hinaufklet-tern wühlten, und nicht ohne Gefahr über mehrere sehr schmale Eis-kümme bis zum Gipfel des Berges gelangten. Die senkrechte Erhö-liung dieses Gipfels betrug zw ar nur 600', und doch brauchten sie zudessen Ersteigung die Zeit von 8 Uhr des Morgens bis zum Mittage.Nach ihrer Angabe hatte der Gipfel des Berges einen Durchmesser von12' und rundete sich hemisphärisch nach allen Seiten ab. Von liierbetrachtet schienen ihnen alle Gletscher Ebenen zu seyn» und nur 10—12 grofse Felsenhörner ragten w ie schroffe Berge und Inseln aus demunübersehbaren Eismeere hervor. Sie empfanden übrigens nicht, wieSaussure auf dem Montblanc, Uebelkeit und Erschöpfung. Zum