hat man sehr interessante Aussichten, aber nach dem Gipfel hin wirdsie immer einsamer und ist mit vielem Marmor und Schiefer angefüllt.Auf der gröfsten Höhe des Weges, wo sich aber noch hohe und steileFelsen erheben, liegt an mehreren Puncten ewiger Schnee, doch fin-den hier auch einige Ziegen ihre Nahrung, und es stehen daher ei-nige Hütten daselbst.
46.) Der Pilatus (mons pileatus) ,
hat seinen Namen , weil sein in mehrere Spitzen gespaltener Gipfelmeistehs mit Nebeln, wie mit einem Hute, bedeckt ist. Dieser Berg,dessen Fufs bis an den Luzerner - See reicht, ist eigentlich einvierzehn Stunden langes Gebirge mit sieben Gipfeln, von welchemman den Strafsburger Münster sehen soll, und von welchem der Esel,einer der höchsten Felsen, auf dem etwa fünfzig Personen Raum ha-ben, ohngefähr auf der Mitte des Berges liegt. Zwey andere Spitzen,das leicht zu besteigende Widderfeld und das schwer zu erklim-mende Gemsmättli, erheben sich über Bründeln, auf dessen rech-ten Seite man auch die schöne Oberalp siehet und über derselben eineandere Spitze des Pilatus, den Gnoppstein, einen losen, sechsSchuh langen Stein, der auf einem erhabenen Grunde im Gleichge-
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wichte liegt. Links von Bründeln ist die grofse Alp Castelen von 180Stück Vieh, die aber 1739 durch einen geborstenen Felsen überschüt-tet wurde, und über die sich die Spitzen T omlishorn, die Baude