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Die Höhen der Erde oder systematisches Verzeichniss der gemessenen Berghöhen und Beschreibung der bekanntesten Berge der Erde, nebst einem Anhange, enthaltend die Höhen von vielen Städten, Thälern, Seen etc : ein Beitrag zur physischen Erdkunde / von Wilhelm Adolph Miltenberg
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Flachs, Hanf, Heu und Butter. Auch werden die hiesigen Mastoch-sen und Hammel nach den Ardenner für die besten in Europa gehalten.Aufserdem liefert dieses Gebirge viele Metalle, treffliche Bausteine,guten Walker- und Pfeifenthon und besonders eine unglaubliche Men-ge von Braun- und Holzkohlen, deren Menge so grofs ist, dafs hierin der Erde Baum an Baum zu liegen scheint.

125 .) Das Taunusgebirge,

auch die Homburger- oder Königsteiner Höhe genannt, kannals eine natürliche Gränze zwischen Nord- und Süddeutschland ange-sehen werden. Im Mittelalter hiefs es der Hayrich oder der Hayn-rich; den Namen Taunus aber scheint es von dem celtischen WortDün, Dun, Tun (Höhe), oder von Taun, Zaun, Haan (Hayn) erhal-ten zu haben. Die Kette des Hauptgebirges läuft ziemlich weit paral-lel mit demMayn, meistens in einer Entfernung von vier Stunden,und zieht in zwey neben- und hinter einander laufenden Pieihen überHomburg, Königstein und Epstein bis zum Schlangenbad, wo sie, nurdurch ein kleines Thälchen unterbrochen, an das Bheingaugebirge *)

1) Die höchste Spitze des Rheingaugebirges ist der Rahenkopf zwischen Ellfeld unddem Schlangenbad. Dicht hinter ihm erhebt sich die breitere Zange, ein andererhoher Berg im Rheingau,