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anschliefst, während es auf der andern Seite von Homburg über Ober-rofsbach und Butzbach bis an die Lahn fortstreicht. Das Hauptge-birge besteht meistens aus sehr hartem, mit Quarz vermischten Thon-schiefer; der südliche Abhang enthält Porphyr, Talk, Asbest, Grün-stein und Sandstein; der nördliche Abhang aber ist reicher an Kalk,Grauwacke und Sandstein, und an der Lahn gibt es auch viele Basalt-kuppen. Aufserdemhat die Höhe Eisen, Kupfer und viele trefflicheHeilquellen. Die auf diesem Gebirge entspringenden Gewässer fliefsentheils südlich in die Nidda, theils nördlich in die Lahn. Die Bergedes Taunus sind übrigens meistens abgerundet, und das Ganze ein an-sehnliches Waldgebirge, welches nördlich das Maynthal begränzt, unddessen höchster Theilam Feldberg und Altkönig ist. Auf der Nord-seite fällt es nicht sehr steil ab; aber viel steiler erhebt es sich auf derSüd- und Ostseite, und gewährt, vom Mayn aus betrachtet, einenmahlerischen Anblick, indem man hier nicht nur seinen fruchtbaren,mit vielen Dörfern geschmückten südlichen Abhang erblickt, sonderndie Höhe auch in ihrer ganzen Ausdehnung übersieht. In den Kriegenzwischen den alten Römern und Deutschen mufs dieses Gebirge einewichtige Rolle gespielt haben. Auf seiner nördlichen Seite zog näm-lich der berühmte Pfahlgraben hin , und man findet aufserdem hiernoch andere Spuren jener alten Eroberer; so wie auf der andern Seitedie vielen, hier noch sichtbaren Ringwälle der Deutschen Beweisevon dem muthigen Widerstande unserer Vorfahren sind. Solche Ring-wälle (die alle in die Rundung angelegt, und gegen S und W, "woherdie Römer kamen, stärker befestigt sind) findet man besonders am