I2Ö
Altkönig, an der Pientmauer, weifsen Mauer, Schläferskopf, Stein-
strafse etc. ;
»
126.) Der grofse Feldberg,
hinterHronenberg, wird nur durch eine Vertiefung von dem Altkönig unddurch einen niedrigen Bergrücken von dem kleinen Feldberg getrennt.Er gehört zur Hohenmark * 1 ), einem zwischen Homburg, Ober-Urselund Pieifenberg gelegenen ehemaligen Reichsforste, und zwischen die-sem Berge und dem nahen Dorfe Reifenberg lief der obenerwähntePfahlgraben hin. Von Königstein aus führt ein angenehmer, nichtsehr steiler Weg meistens durch schöne Waldung bis zur eigentlichenKoppe des Berges, welche, von Bäumen und Gesträuchen völlig ent-blöfst, blos mit dem weichen Torfmoos (Lichen Omphalodes) be-deckt ist. Der Gipfel besteht aus einer bey 100 Morgen grofsen Ebene,von welcher der Berg seinen Namen erhalten zu haben scheint. Aufihrem höchsten Theile stand früherhin wahrscheinlich ein Gebäude,denn man fand daselbst im Jahr 1810 bey Errichtung einer pyramideu-
1) Die hohe ^YTark wy bisher zwischen Hessen, Nassau und Frankfurt gemeinschaftlich;alter der verderbliche Zustand, worin sie sich befand, veranlafste neuerdings eine Thei-.lungv nachdem ihr FlächengebaJt .zuvor ausgemessen und äuf 24,509 Morgen hefuiv-den worden war. Nach dieser Theiliuig (woliey am 20. Sept. l8l3 auf dem grofsen
1 Fehlhdrge der Häüptgränzstein gesetzt wurde) erhielt Hessen von der hohen Mark12,740, Nassau und Frankfurt 3913 und einen halben Morgen.