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Die Höhen der Erde oder systematisches Verzeichniss der gemessenen Berghöhen und Beschreibung der bekanntesten Berge der Erde, nebst einem Anhange, enthaltend die Höhen von vielen Städten, Thälern, Seen etc : ein Beitrag zur physischen Erdkunde / von Wilhelm Adolph Miltenberg
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versichert Prof. Link das Gegeutheil. An ihren Seiten senken sie sichallmählig nieder, bis sie sich ganz in den Fluten des Meeres verlieren.Ihre Breite ist, verglichen mit der Breite der Alpen, sehr geringe,aber in ihrer Länge ziehen sie sich, 92 Leguas weit, vom biscayschenbis zum mittelländischen Meere, und zwar in mehreren Ketten, dieihre gröfste Erhebung am Gebirge Marbore haben. Die höchste Reihederselben macht als Kamm der Kette die politische Gränze zwischenFrankreich und Spanien, und scheidet die Gewässer, welche in dieseLänder von den Pyrenäen herabfallen. Diese sind dieGave, Gers,Garonne, Arriege, Aude, Lobregat, Segre, Cinea, Arragon uild Bi-dassao. Der erhabenste Theil dieses Gebirges scheint der zu seyn,welcher Bigorre , das Land der vier Thäler und einen Theil der Graf-schaft Cominge von Arragonien und einem Theile von Catalonien schei-det. Auch hier ist, wie fast in allen Gebirgen, die Richtung der Thä-ler der Richtung der Hanptkette entgegengesetzt. Die Hauptsteinartder Pyrenäen ist Granit, Kalk und Schiefer. Die meisten Berge sindSchieferberge, und der höchste Theil derselben Granit. Fast überallfindet man Spuren der Verwitterung Und der Zerstörung. Auch istder höchste Theil der Pyrenäen, wie die Alpen, mit Schnee bedeckt,(der Anfang der Schneegränze ist hier unterhalb 8718') der oft in La-vinen herabstürzt. Aufserdem fehlt es nicht an Gletschern, hier Ser-nelhes genannt, wie man deren mehrere am Pafs Oo, an den Ab-sätzen des Marbord und an der Maladetta findet; doch ist ihr Eis wederso höckerig noch so dick, wie das der Alpen. Unter den vielen Seender Pyrenäen ist besonders der ansehnliche See von Cascougouz, und

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