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Die Höhen der Erde oder systematisches Verzeichniss der gemessenen Berghöhen und Beschreibung der bekanntesten Berge der Erde, nebst einem Anhange, enthaltend die Höhen von vielen Städten, Thälern, Seen etc : ein Beitrag zur physischen Erdkunde / von Wilhelm Adolph Miltenberg
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Höhen mit Lerchen-Waldungen, sowie die Thäler und Flächen mitFichten bedeckt. Audi findet sich in mehreren Gegenden viel Hoch-wild, Bären, Zobel und Marder, und manche Flüsse verdanken die-sem Gebirge ihre Entstehung.

182.) Das Uralische Gebirge,

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ehmals das Riphäische Gebirge genannt, heilst bey den RussenWelikok amen Pojas, grofser Felsengürtel. Es erhebt sich schonunter dem 77° nördlicher Breite auf der Insel Novaja-Semlia , ziehtsich beynahe bis an das kaspische Meer hinab, und breitet nach O undW beträchtliche Nebenzweige aus 1 ). Sein Hauptrücken besteht vor-züglich aus Granit und Kalk (letzterer besonders im N), die Gehängeaus Schiefer und Wacken, und die Flötze aus Mergel, Thon undSand. Es ist gröfstentheils ohne Waldung, blos mit Moos, Torfundhier und da mit Knüppelholz bedeckt. Erst am Ursprünge der Pet-schora fängt kleine Nadelholz-Waldung an, die südwärts immer höherwird. Der hohe Hauptrücken des Gebirges hat keine Thäler, und istnirgends mit Flüssen durchschnitten, aber an vielen Orten, besonders

1) Der Nordural, ein ausgebreitetes Felsengebirge, zieht in drey Rücken, wovon derwestlichste der höchste ist, bis an den Ursprung der Petschora und des Sob, wosie sich vereinigen,