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Die Höhen der Erde oder systematisches Verzeichniss der gemessenen Berghöhen und Beschreibung der bekanntesten Berge der Erde, nebst einem Anhange, enthaltend die Höhen von vielen Städten, Thälern, Seen etc : ein Beitrag zur physischen Erdkunde / von Wilhelm Adolph Miltenberg
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im Flötzkalke des Urals gibt es viele Grotten und Höhlen, die wildenThieren zum Aufenthalte dienen. Auch hat es viele Seen und Quel-len, woraus die Flüsse Petschora, Dwina, Wjätka, Kama, Ural,Tobol, Sosma u. s. w. ihr meistes Wasser erhalten. Ein östlicherArm dieses Gebirges ist das an Metallen, besonders an Kupfer und Sil-ber, so reiche Uralische Erzgebirge.

i83.) • Der Sinai,

ein hoher Granitberg, liegt 11 Tagereisen weit von Jerusalem, 29Meilen von Suez und 4 V 2 Meilen östlich von Tor. Zu seiner beque-meren Besteigung sind steinerne Stufen, deren es nach einigen bey7D00 seyn sollen, angebracht. Auf dem Wege nach seinem Gipfelgelangt man bald an eine gute Quelle, wodurch das unten liegendeKloster Wasser erhält, und weiter hinauf durch zwey in Felsen ge-hauene Thore auf eine lange aber nicht breite Ebene, worauf sich dieKapelle Eliä und ein kleines Gärtchen befindet. Hier theilt sich derBerg in zwey Spitzen, über deren Benennung die B.eisenden sehr un-einig sind. Nach dem Assessor Dr. Seezen, dem neuesten Reisendenin diesen Gegenden, liegt das St. Katharinenkloster in einem engenrhale zwischen ungeheuren Bergwänden von Granit, wovon die aufder Westseite Horeb genannt wird. Diese erstieg Seezen, undsagt ausdrücklich, dafs der Horeb ein Vorberg des DschibbalMusa (Mosesberg) oder des eigentlich enSinai sey. Den Gipfel