22
Das Buch Josua. Lap. vl.
15. Und es geschah am siebenden Targe('Vda machten sie sich früh auf/als dieMorgenröthe aufgieng o) und giengenum dieStadtnach derselbigen Weise zusieben malen; nur an diesem Tag gien-gen sie zu sieben malen um die Stadt.
(s) i.Mos.7/4. K) i.Sam.p/rö.
16. Und es geschah am siebendenmal / da die Priester mit den Posaunenbliesen/ so sprach Josua zu demVolck:Machet ein Feld-Geschrey! dann derHErr hat euch die Stadt gegeben.
17. Die Stadt aber soll zumBann werden / sie und alleswas darinnen ist / für den HErrn.
_ (->) ;.Mos.-7/28. _
v. 15. Aber zur Zeit der stehenden Posaune / da dasZeugniß gar vielfältig und immerfort wird getrieben werden/da werden gegen den Abend der Zeit die tNanren / das ist/alleHöheo / dergrosenStadt desgeistllchen Babylons fallen/da es wird heisseu : Es sind die Reiche der Welt unsersHErrn und seines Ehrisiisund also auch des geistlichen Isra-els) worden! Offeub.i 1/17. ro/4. Da wird es dann mit allemNachdruck heißen: Sie ist gefallen/sie isi gefallen/BabylondieGrose rc. rc. Off-ob-18/ ». Und da wird auch all ihr Kauf-Gut und Hnren-Lohn dem HErrn heilig seyn. Jes.-z/ ,8.
Es geschah am siebenden Tage)' Gleichwie nun dieMeynung der Jade» ist / daß dieser flehende Tag sey ein Gab»bath gewesen: also isi damit das Gebot der Ruhe nicht gebro.chen worden/ wie der Ke tzer^ccion hat vorgeworfen; demrlelkuii ianus (s) gar recht geantwortet / daß nicht die göttlicheWerckc/sondern die menschliche/verboten würden.
Früh auf) mußten fie sich zweifels-ohn nothwendig ma-«den / und mögen doch wol bis au den Abend zugebracht haben/ehe ste das Feld-Geschrey gemacht.
Siebenmal) Dieser siebenfache Umgang ist gavtz ge-.Hcimmßrcich und magisch/ und hat sein Absehen auf Zernich.tuog der Einflüsse des Monds / untek welchem Jericho lie-get. Und
Die 7 Berge fallen auch Sicht eher / als bis der ?dege.Heime Tag kommt. Dann da ist die Erfüllung der Zeiten/und für Babel keine Zeit mehr/ als zu Dollimdoog des Banns.Dann kommt GOtt mit siebenfältiger Macht in seinen Heili-gen / und beweget den gantzea Himmel seiner Kraft. Waser sonst zu allen Zeiten gethan / und in eine lange Zeit verfasset;Las fasset er ins Kurtze/ und vollendet eS in der letzten Zeit.
Das geistliche Babylon muß durch die SiebenZahl derGerichte zerstöret und gantzlich verbrannt werden. Dahcrowerden selbige durch Oeffnoog der 7 Gigel / Thönrwg der 7Trompeten / und Ausgiessong der 7 Schaalen / abgebildet/welche letztere durch 7 Eugel ausgegasten werden/ diemitweis-ftm Leinen / »ach Weise der AharooischeoPriester/ angethanfind. Offenb.>5/6.
v. >L. Die Stadt wird siebenmal umringet/gleichwicder Mensch durch die sieben Tod-Sünden war angefallen wor-den: Also wird er durch die Macht GOttes vvn allen seinenFeinden/ welche in dieser Zahl begriffen stod/erlöset/ ohne daßetwas anders in dieser letzten Befrcyung zu thun nöthig ist/alszurufen / flngenuodmitdcr Posaune zu blasen / wegeodcrFreude so solches grose Merck TOttes/ wauu mau es nur einwenig erkennet/ verursachet. Waswirdesabergebeo/wanoman solches gleich als am hellen Tage sehen wird ?
Und weil dann nun der sechste Tag gewaltig zum Ende ei-let/ 0 so mache dich bereit du Volck des HErrn zu dem Feld.Geschrey/das da Offeub. r p/6. beschrieben Wird!
v. > ?.Daß aberGOtt diese erstcStadt so gantzlich ha t wol-len verbannen/damit hat er einen Schrecken allen übrigen Sln-!wohnern des Landes wollen einjagen / ob sie das gerechteGericht des allmächtigen GOttes über fich erkennen / undGOtt zu Fusse fallen / und um seine Darmhertzigkeit wolltet,anhalten.
(») l-ib. II. eonrra l^Isrcioacm Lax. r 1.
Nur allem die Hure Rahab soll lebenbleiben / sie und alles was bey ihr indem Hause ist. Dann sie hat die Botenverborgen/ die wir ausgesendet haben.
18. Allein aber bewahret euch vordem Verbanneten/ daß ihr nicht etwa/so ihr es verbannet/ und von demVer-banneten was nehmet/dasLager Israelin Bann setzet/ und es beunruhiget.
19. Und alles Silber und Gold samtdem ehernen undeisernenGeräthedassolldem HErrn heilig seyn/ es soll indes HErrn Schatz kommen.'
2o. Und
v. 17. Rahab soll leben) Uud du auch/so du von deinesbösen Wegen umkehrest.
Die gantze Stadt muß mit allem was in ihr ist verstörctwerben. Und dieses bedeutet die Eigenheit/ die eigene Lie"-be / uud alles was von ihr abhänget. Dieses alles muß vcr-oichtigct werden / indem es für dem HErrn verfluchet undeiaGränelist.
Die Natur aber / die durch die Hure furgcbildetmrb/soll nicht verstörct werden / ob solche gleich sehr sündhaft ge-wcsenist: dieweil fie selbsten mithat au der Vernichtigung dic-ser Stadt helfen etwas beytragen; da fie nämlich die Mittel/derer sich GOtt bedienet-/ um diese Stabtz« vertilgen/ be-wahret hat. Als dir Natur aus der Haud GOttes ausge-gangen war / so war fie gantz rein und unschuldig. Es befin-det sich sonst nichts böses in ihr als was fie fich durch ihre Hu-rercy/ das ist/ die Sünde / zuwegevgcbrachthat. GOttvertilget die Sünde/ und erhalt die Natur: dieweil fie dao-uoch/ ob fie gleich verdorben war/ zu der Ausführung des Wil-lens GOttes das Ihrige mit beygetragen hat/ und zu der Un-terdrückung der eigenen Liebe geholfen / indem sie verhinderte/daß der König/ oderdie Kraft dieser eigenen Licbe/rprschr nochüber firherrschet-/ die Mittcle nicht verderben kovte.
v. 18. Bewahret euch vor Sem Verbamieren) Mä-chet euch nicht gemein mit dem was verbannet ist! Esistabckalles verbannet was den HErrn JEsam nicht lieb hat«,.§or.l 6 /Lr. Hier sehen wir schon/ daßnnd wie dieses auchuns angehe. DannwaswillderBefrhlauders/
Daß ihr nicht von dem Verbanneren was nehmet) alswas der Apostel sagt i : Rühret nichts Unreines an ! undauch Johannes (bj: Habrnichr lieb die Welt und was inoecWelt isk.
Es ist dem Menschen nicht erlaubet/ etwas von dcm wasder Eigenliebe angehöret anzurühren ; dieweil er flch daburvwieder beschmutzen würde. Dann dieser Feind ist so listig undso böse / daß er sobald wieder iucinHcrtzeeiogehcv würde auswelchem er vorhcro ist gejagct worden / sobald er vur einig*Oeffnung in demselbigcn finden sollte. .
v. 1 Aber so bös auch bieseLie be an sich selbsten und durchden Gebrauch welchen der Mensch davon machet ist/ so kan so>-chr doch GHtt gewidmet werden / oder kan doch zum wellig-sten / um seine 0 Rk ichthum durch das was fich gutes in ihr be-findetzu zeigen/ dienen. Dann dir Eigrnlie be wurde von GOß
geschaffen/ bliebe auch in einem guten Stande solange in bc>»
Menschen als er nicht sündigte. Aber nach seinem Fall istss,ihme dieOuklleallesBoseo geworden. Wann dann also E 'Liebe wieder in GOtt geleget wird/ so wird sie wieder gut Evollkommen. Sie würde aber nicht können m dem GeschöEbleiben/nachdem solches von ihr erlöset worden ist/ohne schltt»-mer als der Teufel selbst zu «erden. !
Alles Silber uns Gold) wurde drmHErrnverbannel'
da es iu der Hütte des Stifts zum Gedächtniß hat müssen Egehaben und zum heiligen Gebrauch angewendet werbe»'
4.Mos.?'/s4. .
DieKinderJsraclsollten mchtsdavvnhaben / unddav^aedencken/ daß st- nicht so begierig nach dem Raub seyn/,00.^auch hier die Ersilinge von solchem Gut dem HErrn heu>2*sollten. ^ 0. ^ .
s») r. Kor. 6/>7. (l>) !.Joh.2/is.
l
«
r
r
e
d
rvi
vr
»i,
be,
kn
tzr
3°
N
der
ihy
bey
sahi
3sr
»hu
3»
De
iel.
bei.
«»ei
vere
Sav
S-fü
ley/
'hre
sahe
»vch
V»elc
b»kt
«tvi
f«So
l«ll-
»vr«
ch-n
8«!
8ry/
derg,
blid;
Dl^
8 »