Buch 
Der Heiligen Schrifft, und zwar Alten Testaments, anderer Theil : nämlich die Bücher Josua, der Richter, Ruht; die beiden Bücher Samuels, der Königen und der Chroniken, die Bücher Esra, Nehemia und Ester
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Cap.vi.

>as Buch Josua.

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20. UnddasBolckmachteeinFeid-Geschrey/ da sie mit den Posaunen blie«sen: undcsgeschah/alsdasVolckdenHall der Posaune» hörete / da machtedas Volck ein gros Feld-Geschrey/ unddie Maur fiel aus ihrer Stelle nieder/«NddasVolckstieghinaufindieStadt/rinieglicherstracks vorsieh/ und sie ge-wonnen die Stadt.

^ dasFeld^Geschrey) war das letzte äusserliche Mittel/Elches sich hx>. HErr gefalle« liess um seise Allmacht io die Be-rgung zu dringen ; die auch hierauf Plötzlich hervorbrach/

*ov dte Mauren Jericho über einen Häufen warf.

., AafdieskWeisk mußdj«Predigtdes«VigtnEvavgkliiundd!» ^"Güthige ZMmmenstimmung der erstände nenKirchr ausWüste hervortreten/ und vor der Verstöruag Babels herge-»tU/avch dieselbe mitbi fördern helffen Offrad «4/1.7--. 18/6.g. Goverhalt sichs auchm-t unserm inwendigen Fortgang,^venu wir da Khrisio / dem lebendigen Wort und dem gro«Diener des ewigen Evaogelii in uas/oachgefolget/uod vooM-vermittelst der? Geister GOttes eurchstosskn find; offcnb.

5. wenn wir auch endlich dahingebracht find/daß unserWil«i! Und alle Kläffte und Bewegungen unserer Seele von diesemMua völlig überzeuget werde n: denn wird das innerliche Je«M/ das ist / alles Ucderdleidsel von der Sünde / schnell undMg über einen Haufen geworfen werden / durch Beweisuogherrlichen Krafft / nach welcher er mächtig ist alle Diugc'W vnterthäoig zu machen. Phil. z/21.

. LieMaarfiel) bisandcrRahabHaus/dsrchdrvGlao«U/ an dir Berheissung dessen was man kurtz vorher noch nichtlaye/ Ebr.i > / zo. und durch eine uowidertreidliche Krafft.

GOtt machte die Mauren der Vestung umfalleu/indem dir^aellter/welche srtagelassenes Volck bebeuten/nichts andersWals um die selbige spatzirey gehen/ und die Lasst mit ihrem^>bel«Geschrey erfüllen: Dieweil fich in d> r GOtt-gelassenen^"ele/ jo ihrerallergröfesten Ruhe/ als dem fiependen Tag/Jo«'UodSiegs-Geschrey zu erheben pflegen/welche ihr dasJu«

U'Fest ihrerErlbsung verkündigen/wieauch denvdUigeriSieg

?°rr den flarckeo Gewassneten/ welcher/ ob ergleich schon vor«sosehr indieCligegetriebenwar/dannoch ihren frcyenDrirch«»"VginGOttund ihreAusbreitungin ihmeselbfien verhinderte...Es haben fich zwar ftineAuserwahltro bishirher noch nichtWrchtet: dieweil ihr völliges Vertrauen/ so fie in GOtt hat-j^sie gegen alle Furcht beschützetr/ und fie wol erkannten/ daß1a^ feinde nicht durfften gegen fie ausziehen. Dannoch aberMn fie/daß ihre Feinde fich noch daselbst aufhielteo/und ihnen^Aeinigcn Widerstand thaten. Das Feld^Geschrey aber/Atthes sich nun unter ihnen hören laßt/ versichert sie eivesge«Sieges. Und gleich damals begriffen fle/daß GOtt un«. Meldar seinen Posaunen nachfolgete / und daß er seine Fein«Mringc/ damit fie anfcwig mögten verlohreu werben.

Die Freudrder Erlöftten GOttes ist so gros/ wann sie die«

dem Schall derer Posaoorv vereinigen. Und daraufalle feindliche Maaren von fich selbstm alsobald bis aufH^Gruud über einen Haufen. Die Eigenliebe hat ihre Ve«verlohreu/ und auch für die Feinde so stch in die selbige vcr«^ 8«n haben. Es war nicht erlaubet einigen Lärmen zu ma«V» "vvch zg rufe,, ohne den Befehl GOttes. Mau erwartet ei«kan. ang dieses Giegs-Geschrey/ ohne daß man etwas sagenav^ ^eweil GOtt dir Zuagegrbundeahalt. Er löset sie aberyhFvlcht sobald wieder auf/ sorufttmanausallenKrässtrn/via» wollte gerne diesen Sieg der -aotzen Welt vrrküubi-°^wqnv es nöthig wäre.

h,.. Dieses Geschrey wird einmüthig von dem ganyen volcktzl,?^gestossen/ das ist/ von allen Sinnen/ von allen Kräfften/^ °°Ngantzer Seelen. Dauues ist alles in Freudeu-Geschrey

21. Und sie verbannetcn alles was inderScadtwar/ von den Männern biszuden Weibern / von den Jungen biszu den Alten / und bis zu den OchsenundSchafen undEseln/mitderSchär-fe des Schweröls.

22. Zu den zween Männern aber/diedas Land verkundschafftet hatten/sprach Josua: Gehet in das Haus desWeibes der Huren / und führet dasWeib von dannen herausmit allem dassie bat / gleichwie ihr derselben geschwo«reu habt-

Rahab heraus samt ihrem Vater undihrerMuttcrundihrenBrüdern/ undallem das sie hatte / und alle ihre Ge-schlechter führeten sie heraus / und lies-sen sie draussen vor dem Lager Israels.

24. Unddie Stadt verbrannten siemit Fcur«/ und alles was darinnenwar. Allein das Silber und das Goldund die eherne und eiserne Gerüche leg-tensieindcnSchatzimHausdesHErrn.

4.Mos.Z>/s4. s.Mos.>7/'7. Jes.2z/i,. s->) Offeub.«8/8.

25. Ras

v. rr. Sie verbannere» alles) d. i. sie brachte«allesumvonMenfchenuubVith. Welches alles derApofielihrem Glauben zuschreibet Hebr. i«/ zo. Und von unsermGlauben erfordert er«. Kor. 16/22. daß wir alles was deaHErru IEsvm §hristum nicht lieb hat in aus zum Tode ver-dünnen sollen/allen eigenen Manvs-Willen/ alle weibische Lustund Verführung/ alle Kinder und Broten Babylons / alle alt»kingewurtzelte böse Gewohnheiten / samt allem thierischen Le»bcn drS Fleisches und der fieischlichenSinnru/lmt derScharssedesjc nigeo SchwcrdtS das da schärffer ist dann kein zweyfchori»digSchwerdt. Ebr. 4/12. Eph. 6 /'?.

Alleswas der Eigenliebe zugehöret muß ohne Barmhrr»zigkeit getödtet werden / von dem an was am erhabensten zuseyn scheinet / unddurchdieMenschenvorgebildet/ bisaufdas was amthirrischstevfich b» finde«/durch dir Thiere vorgr»stellet/ ohne daßetwas verschonet bleibe.

v. 22.2;. Es bleibet nichts als die Hure und ihreHausgenossen / nämlichdie Natur und alles wasvonihr ab»hanget/ nachdem fle geretaiget worden isi/ am Leben und wirdbewahrt.

v. 24. Alles übrige wird verbrennet / ohne dass etwasübrig bleibt) ausgenonimm was gutes in der Eigenliebe z«finden/ und aus GOtt gekommen war/ und auchalsowiederin ihn hinein gehen kovte. Aber alles was in einem eigenenund unreinen Leben lebet / muß nicht allemegetddtct/ son»dem auch verbrannt / zu Aschen gemacht «ud vernichtigrtwerden.

A FlrudewGesangia dem in seinem GOtt fiegendco Menschen gesetzet. David erfuhr solches ohoeZweifel d« er ausrief (-1:ven^Errn meine Seele/ und alles was in mir ist seinen heiligen Namen!

Alifibrer Grelle nieder) Plat vor sich / uudversuvckmchtill die Erde/ wie die Joden dergleichen Wunder gautzuu»ig dichten / aufdaß die Ruinen dieser Stadt ein stätiges Andenckeu der wunderbaren Macht GOttes seyn mögten.

. Sie q-wsnnen die Seadt) Wirbekeuoenzwar/ daß Christas der wahre Josua: daß er aber Jericho/das ist/wie eSAhulstnu; erkläret / die Macht der Welt / oder auch die Suade/ uud unsere Feinde in uns / überwiudkukövuruudmuffe /^Snet mau mit Worteu und That: uud also weiß man fich den Josua wenig zu nutz zu machen.

(* *) Pf.ioz/

i^ahab

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