eigen. fahrendes, heergewiite u. gerade. 563
abweichende Achtbar zu machen, tlieils der einzelnenausditicke wegen, die lieh oft nur in Wiederholungendurcheinander erklären. So unmöglich es ilt, überalldas fpätere von dem früheren zu l'ondern, weift dochdie gruudlage der meillen bellimmungen über die zeithinaus, wo der Sfp. abgefaßt wurde, namentlich zähleich dahin die ilun großentheils ahgehenden, in den übri-gen verzeichnillen aber l'o oft wiederkehrenden poeti-fche/i Wendungen, ferner llimint anderes in die iilledes frühen mittelalters, z. b. daß nicht, bei dem herge-wiile, wohl aber bei der gerade von biiehern die redehi; bekanntlich konnten im 13. jli. felbft die feiner ge-bildeten jätter nicht leien, foga r die meilten dichternicht, während unter den frauen diefe fertigkeit ganzgewöhnlich war. *) So hoch hinauf reichen auch diebetfahrten (rogationen, proceflionen) vgl. Parc. 108 blt)!J a . Trift. 13G90- 13731. Friged. 3702; der geiillichkeitlag daran, daß das von männern und fraueu für dielenzweck beltimmle geld gefondert bliebe und auch vondein erben in hecrgewäLe und gerade dafür verwendetwürde.,
b. leitende idee war, aus der allgemeinheit fahrenderhabe alle llücke abzufcheiden, die von dem erblaßen(oder bei der witwengerade von der ehfrau felblt febou)gebraucht , getragen und verwendet waren, feien esnun wallen, kleider, fchmuck, haus und Jiofgeräthe.1’eibR bei den thieren, die zu heergew'äle oder geradegefehlagen wurden, kam es darauf an, daß der mannauf dem pferd geritten, wahrfcln iulieh daß die Iran dieliiiuer und gänfe gefüttert, die fchafe gcfchoren, derbienen gewartet hatte.,**) So, bildete Reh der begriff
gerade u. heergeräthe. Leipz. 1721. 4-; Ooltfiv Aug. Iloffmannliatuta localia d. i. befchreibuug der gerade u. des heergeräthes.Fi. u. I.pz. 1733. 2 tbeile in 4.; loh. (’lnilioph Regner handbuehvon der gerade u., dem heergeriilhe. f.pz. 1781* Hei aller breiteu. ausfiihrlichkcit fehr unbefriedigende bücher, die faft nur denoberlacbC. gebrauch , weniger den niederfachf. und noch wenigerden wefiphälifthen verzeichnen, der mir der alterthümlichfte u.wichtigfle feheint. Hoffmaim liefert das meifte material, Regnerhat ihn ausgefchrieben aber durchaus nicht nachgefammelt, ob-gleicti ihm fchon beinahe alle von mir genutzten quellen olftuiitanden.
Lichtenfieins fraueudienfi., I>. 14. 31- 33. 48-**) nach der aus Lodtmann angeiiihrtcn fielle werden die vonder frau eingebrachlen bienen und fchafe gemeint; foult aber iltgerade von eiugcbrachtem gut uuterfchieden.