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Gramineae
Sect. I. Mit schmalen, häufig horslenformigen Blätternund rispigeni Uiülhenstund.
t. F. Hallen All. Rispe ährenartig zusammengezogen.Aehrehenstiele kürzer als die U —äblumigcn Aehrchen.Bliilhenspelzen hegrannt: Itorstc so lang oder fast so langals die Spelze. Alle Blätter borstenfürmig der I-änge nachgefaltet. 4—6". Sommer. 2J. Auf magern Weiden deralpinen und nivalen Region der Alpen, durch das ganzeGebirge ohne Unterschied der Formation.
2. F. alpina Sut. Aehrchen kürzer als die Aehrchen-stiele. Borslc kaum halb so lang als die Spelze, f'.Sonst wie vorige. Ebenfalls auf allen magern, alpinenWeiden. 2J. Sommer.
5. F. violacea Gaud. Rispe schlaff, zusammengezogen.Aehrehenstiele gewöhnlich länger als die Sblumigen Aehr-chen. Diese sind doppelt grosser als bei den beiden vo-rigen Arten. Borsten so lang oder kürzer als die Spelzen.Blätter borstenfürmig. 1'. 4- Sommer. Auch in der
alpinen Region der Alpen. Zeichnet sich besonders durchgrössere Aehrchen und weiche borstenförmige Blätter aus.
h. F. ovina L. Rispe zusammengezogen. Aehrchenmeist Abluinig. Blätter borstenfürmig. V 2 — I'. 4- Mai
und Juni. Gemein auf dürren Triften der ebenen Schweiz.Aon dieser Pflanze leiten viele Botaniker die 5 vorher-gehenden Arten ab. Aon andern werden auch noch diefolgenden dazu gerechnet und zu einer einzigen Art ver-schmolzen.
5. F. duriuscula L. Halm aufrecht, f/ 2 '. Blätterdick borstenförmig, ziemlich steif, etwas rauh. Rispezusammengezogen. Aehrchen '1 — Sblumig. Borsten ziem-lich so lang als die Spelzen. 4 Juni und Juli. Aufdürren Triften und an Felsen der ebenen Schweiz, sowieauch der Berge bis in die alpine Region. Hat die Pflanzegraugrüne Blätter, so entstellt daraus die Fcstuca glauvaLam.
6. F. vallesiaca Gaud. Blätter graugrün, sehr rauh.1'. Sonst wie vorige, ln der Ebene und auf den Bergenbis in die alpine Region, an dürren Stellen. Durch dieganze Alpenkette. Mai und Juni.
7. F. in ginala 11. cf K. Aehrchen 5 —Sblumig und