Form der Mineralien.
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secundären Prisma’s vereiniget sind. Durch Ab-stumpfung der Seitenkanten werden irreguläre,sechsseitige und achtseitige Prismen , oder wenndie primären Seitenflächen verschwinden , secun-däre Prismen gebildet. Durch Abstumpfung zweierGrundkanten entstehen dreiflächige Zuspitzungenan den Enden , wenn die schiefe Endfläche damitverbunden bleibt; durch Abstumpfung der Sei ten-ecken , bis zum Verschwinden der Endfläche,Zuschärfungen u. s. f.
§• 55.
Das gerade rektanguläre Prisma (Taf. 3. Fig. 42).Es besteht aus sechs Rechtecken. \ier bilden dieSeitenflächen , und zwei die Endflächen des Pris-ma’s. Die Flächenwinkel sind alle gleich , = 90°.Bei einer gewissen Höhe des Prisma’s, werden zweiparallele Seitenflächen Quadrate. Die Kanten sindSeitenkanten und Grund kanten , und von diesenimmer zwei länger. Die Ecken sind alle gleich.Modificationen , die an diesen Vorkommen , er-scheinen daher immer an allen zugleich. DurchAbstumpfung derselben entsteht, wenn die Flächender Grundgestalt gänzlich verschwinden, ein rhom-bisches Oktaeder , das aus lauter gleichen Drei-ecken bestellt. Die Oktaeder können spitzer oderstumpfer seyn , je nach der Neigung , welche dieAbstumpfungsflächen gegen die Axe des Prisma’shaben. Durch Abstumpfung der Seitenkanten,durch eine, zu den anliegenden Seitenflächen gleichgeneigte Fläche entsteht, wenn die primären Flächenverschwinden , ein Prisma mit rhomboidischerBasis; wenn sich Ueberreste der Seitenflächen mitden Abstumpfungsflächen vereinigen, ein unregel-mässiges achtseitiges Prisma, und ein unregelmäs-sig sechsseitiges Prisma, wenn zwei Seitenflächendurch die Abstumpfungsflächen verdrängt werden.Die Abstumpfung der Grundkanten, die eine un-gleiche Länge haben , erscheint bald nur an der