Datolith.
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I)or späthige unil dichte Fluss enthalten zuweilen bitu-minöse oder hepatische Substanzen beigemengt , und ent-wickeln alsdann beim Zerschlagen oder Zerreiben einenunangenehmen Geruch. So der Flussspath von Weisendorf’,und der dichte Fluss von Ivihaet auf Grönland.
Man gebraucht den späthigen Fluss als Zuschlag, Fluss ,bei verschiedenen Schmelzprocessen , namentlich beimItupfer-, Blei-, Silber-und Eisenschmelzen, und daher istder Name entstanden. Er wird auch bei docimastischenArbeiten , namentlich bei Eisenproben, als Flussmittel an-gewendet , und zur Darstellung der F’lusssäure und fluss-saurer Verbindungen benützt. In England wird er an einigenOrten zu Vasen, Tafeln u. s. w. verarbeitet.
117. Gattung. Dalolith.
Sjn. Prismatischer Djstom-Spatli.
Schiefes rhombisches Prisma von 77 0 3o'; Nei-gung' der Endfläche zur vorderen scharfen Seiten-kante = 91 ° 4 t'.
Theilbarkeit parallel den Seitenflächen der Grund-form , unvollkommen ; in der Richtung der Ab-slumpfungsflächen der scharfen Seitenbauten, etwasleichter zu erhalten.
Die Krystalle haben nicht selten verwickelte Gestalten.Mit den Flächen der Grundform findet man verbunden :Flächen eines stumpfen rhombischen Prisina’s, als Zuschär-lungsllächen der scharfen Seitenkanten ; Flächen , welchedie scharfen und die stumpfen Seitenkanten gerade ab-stumpfen ; Flächen , welche die stumpfen Ecken und dieSeitenecken abstumpfen , und verschiedene Zuschärf ungs-llächen der Enden. Zwillinge.
II. = 5.0... 5.5.
Sp. Gew. = 3.34-3.35.
Glasglanz; im Bruche mehr und weniger deut-licher Fettglanz.
Oberfläche, die Abstumpfungstläclie der stumpfenEcken der Basis nach drei Richtungen , und diePrismenflächen parallel ihren gegenseitigen Combina-tionskanten gestreift. Die übrigen Flächen zuweilensämmtlich rauh.
Durclischcinend in verschiedenen Graden.