3l2
Datolith.
Farbe weiss, ins Grüne , Graue und Gelbe ge-neigt; selten honiggelb.
Strich weiss.
Spröde.
Bruch uneben, unvollkommen muschlig.Krystallisirt und derb ; blättrig, körnig.
1 M. G. einfach-boraxsaurer Kalk + 2 M. G.
dreifach-kieselsaurem Kalk. Ca B + 2 Ca S 3 .
Datolith
von AndrcasbtTi',
Kall.
Borax-
säure.
siesel-
erde.
Wasser.
Mangan-u. Eisen-oxyd.
Summe.
nach Stromeyer*Datolith von Arendal,
35.07
'2 l ,2(j
37 .3G
5.71
100.00
nach Klaproth.
3G.5o
O.i.OO
3G.5o
.'|.00
Spuren.
J 00.00
Im Kolben gibt er etwas Wasser. Auf Kohleschwillt er auf wie Borax und schmilzt zu einemklaren Glase , das nach der Reinheit der Probefarbelos, rosenroth oder eisengrün ist. Borax löstihn leicht zu einem klaren Glase , mit oder ohnedie genannten Farben. Vom Phosphorsalz wird ermit Hinterlassung eines Kieselskelettes aufgelöst,ein grösserer Zusatz der Probe gibt ein Glas dasunklar und endlich emailweiss wird. Von wenig Sodawird er zu einem klaren Glase aufgelöst. Mit mehr Sodawird das Glas bei der Abkühlung unklar, und mitnoch mehr geht alles in die Kohle. Mit Gypsschmilzt er, aber schwerer als Flussspath, und dieklare Kugel bleibt auch klar bei der Abkühlung.Mit Kobaltsolution gibt er ein unklares blauesGlas. Mit dem Fluss aus 1 Tb. Flussspath und 4 y 2 Th.doppelt-schwefelsaurem Kali geschmolzen, färbter die Flamme schön grün.
Findet sich auf Magneteisensteins-Lagern bei Arcndal inNorwegen, in Chalzedon-Kugeln zu Tlieiss bei Clauren undan der Geisalpe bei Sonthofen in Tyrol auf Klüften iinGrünstein. Kürzlich wurde er im ’YYa'schgi-unde bei An-dreasberg gangförmig im Grünstein gefunden.
Der Botryolith , den mehrere Mineralogen mit dem Da-tolith vereinigen , weicht in der Zusammensetzung sehrvon ihm ah. Er besteht, nach IiL.vriiowi, aus 39.00 Kalb,