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Handbuch der Oryktognosie : zum Gebrauche bei seinen Vorlesungen und zum Selbstunterricht : mit besonderer Berücksichtigung der oryktognostischen Verhältnisse des Grossherzugthums Baden / entworfen von Fr. August Walchner
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313
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Kalksalpeter. 3 1 3

36.oo Kieselerde, i3.5o Boraxsäure, 1.00 Eisenoxyd und6.5o Wasser , und ist somit eine Verbindung von lialb-boraxsaurem Kalke mit kieselsaurem Kalk. Er hat sieb bisjetzt blos in traubigen , nierenförmigen und kugeligen Ge-stalten , mit diinnstängeliger oder fasriger Absonderunggefunden , die keine entscheidende Untersuchung der äus-seren Kennzeichen gestatten. Wir führen ihn dcsshalbeinstweilen nur anhangsweise hier auf. Sein sp. Gew. iste.88. Er ist durchscheinend an den Kanten, graulich- undgelblichweiss, beinahe matt oder nur schwach schimmernd,und findet sich auf Magneteisensteins -Lagern bei Arendalin Norwegen

li 8. Gattung. * Kalksalpeter.

Swi. Mauersalpetcr, Kehrsalpeter.

Grundform und Tlieilbarkeit unbekannt.

Die Krystalle sind haar- und nadelf ormig , und scheinenregelmässige, sechsseitige Prismen zu seyn.

Weich.

Sp. Gew. unbekannt.

Glasglanz.

Durchscheinend.

Farbe weiss.

Strich weiss.

Etwas Spröde.

Schmeckt scharf und bitter.

Löst sich leicht in Wasser auf.

Flockig.

Einfach-salpetersaurer Kalk. Ca N.

Künstlicher,

Kalk.

Salpetersäure.

Summe.

trockener Kalksalpeter,nach Longcuamp.

34-885

65 . 115

lOO

Verpufft auf glühenden Kohlen und hinterlässteinen weissen Rückstand, der die Reactionen desKalkes zeigt.

Findet sich als Ausblühung auf der Oberfläche der Erdein heissen Ländern , wie in mehreren Gegenden von Africa,von Spanien, namentlich in Arragonien, in Lima, Yirginicn,in Gestalt weisser Flocken, als Auswitterung auf dem Ge-