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Handbuch der Oryktognosie : zum Gebrauche bei seinen Vorlesungen und zum Selbstunterricht : mit besonderer Berücksichtigung der oryktognostischen Verhältnisse des Grossherzugthums Baden / entworfen von Fr. August Walchner
Entstehung
Seite
540
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54 o Itothspiessglanzerz.

desselben und den Abstumpfungsflachen der spitzen undstumpfen Ecken.

H. = 1.0.. 1.5.

Sp. Gew. = ^.5... 4-6-

Demantglanz.

Oberfläche , mehr und weniger den Comhina-tionskanten parallel gestreift.

Schwach, durchscheinend... undurchsichtig.

Farbe, kirschroth. Zuweilen durch Anlaufenbunt.

Strich kirscli- ... bräunlichroth.

Milde.

In dünnen Blättchen etwas biegsam.

Bruch, nicht wahrnehmbar.

Theils in büschelförmigen Grupjten nadel-oder haarförmiger Krystalle, theils der!) , ein-gesprengt und als Anflug, und zuweilen in zun-derälmliclien Lappen, die aus lilzariig ineinandergewebten haarförinigen Krystallen bestehen.

2 M. G. Anderlhalb-Schwefel-Spiessglanz + 1M. G. Spiessglanzoxyd. Spiessglanzoxyd-Schwefe 1-

Spiessglanz. 2 Sh : Su 3 + Sb.

Zusammensetzung

Schwefelspicssgl.

Spiessglanzoxyd.

Summe.

d. Rothspicssglanzcrzcs }

nach 11 . Rose.

69.82

3 o.iS

100.00

Schmilzt für sich auf Kohle leicht, entwickeltschwefelige Säure und gibt im Kolben Antimon-oxyd und einen röthlichen Sublimat.

Findet sich mit anderen Antimonerzen zu Felsübanva undPerneck in Ungarn , zu Allemont in der Daupliinee , zuBräunsdorf' in Sachsen, zu Horhausen in Nassau, zu Andreas-berg am Harze und zu Goldkronach in Bayern.

20. FAMILIE DES QUECKSILBERS.

Mineralien , deren Grundlage das Quecksilberist. Dieses Metall findet sich in der Natur imgediegenen und geschwefelten Zustande, legirt