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Amalgam.
281. Gattung. Amalgam.
Svn. Dodekaedrischer Mcrcur, Natürliches Amalgam.
Rhombendodekaeder.
Theilbarkeit parallel den Flächen der Grund-form, höchst unvollkommen.
Die Krystalle sind Bhombendodekaeder und Combina-tionen dieser Gestalt mit den Flachen des Oktaeders , mitden Flachen des Würfels , mit den Flächen des Trape-zoeders , und mit den Flüchen des Würfels , Oktaeders,Trapezoeders und Ilexahisoktaeders. Oefters sind die Kry-stalle unvollkommen, und haben das Ansehen einer kugeligenGestalt.
II. = 3-0... 3.5.
Sp. Gew. = 15.7... 14 . 1 .
Metall"lanz.
O
Oberfläche glatt und glänzend, oft wie ge-flossen. Kanten und Ecken der Kryslalle er-scheinen alsdann abgerundet.
Undurchsichtig.
Farbe silherweiss.
Strich unverändert.
Spröde , in geringem Grade.
Bruch musclilig... uneben.
Auch derb, in Platten, eingesprengt und alsAnflug.
2 M. G. Quecksilber + 1 M. G. Silber. Ag Hg 2 .
Zusammensetzungdes Amalgams,nach Klaproth.
Quecksilber.
Silber.
Summe.
G' (
3G
IOO
Hinlerlässt beim Glühen Silber.
Findet sich am Landsberg bei Tloschel im Zveibriicki-schen , zu Szlana in Ungarn , und zu Almaden in Spanienmit Gediegen-Quecksilber und Zinnober. Es soll früherauch zu Allemont in Frankreich, und zu Sala in Schwedenv o rg eh o mm en s cy n.
Das sogenannte halbflüssige Amalgam ist nichts anderes,als eine Auflösung des festen in Quecksilber.