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Handbuch der Oryktognosie : zum Gebrauche bei seinen Vorlesungen und zum Selbstunterricht : mit besonderer Berücksichtigung der oryktognostischen Verhältnisse des Grossherzugthums Baden / entworfen von Fr. August Walchner
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540 Gediegen-Silber.

reaction , und wird in Berührung miL Wasserdurch melalliscdies Kupfer redueirl.

Das (äuechsilbererz findet sieli selten. Es kommt mitGediegcn-Ouecksilber , Amalgam und Zinnober zu Lands-borg bei Muschel , zu Idria in Krain , und zu Almuden inSpanienvor. Hin und wieder erscheint es zu llorzowilzin Böhmen, in Begleitung von Zinnober, auf Gängen,welche die dortige Eiscnerzablagerung durchsetzen.

21. FAMILIE DES SILBERS.

Mineralien, deren Grundlage das Silber is(.Dieses Metall findet sieh in der iNalur im gedie-genen uud geschwefelten Zustande, als Schwefel-metall mit anderen Schwefelmelallen vereiniget,in Verbindung mit Selen, Chlor und Antimon.Die Mineralien dieser Familie gehen , mit Soda,oder auf Knochenasche abgetrieben, ein Silberhorn.II. = 1.0... 5.5. Sp. Gew. = 5.5... 10.5.

284«' Gattung. Gediegen-Silber.

Svn. Hexacdrisches Silber.

Würfel.

Theilharheit nicht beobachtet.

Die Ilrystalle sind Würfel und Gomhinationen der Wiirfel-und Ohtaederilächen, und der Oktaeder- und Trapczoeder-tlächen. Zuweilen erscheinen auch Zwillinge. Die Zusammen-setzungslläche eine OktaederÜäche; die Umdrehungsave aufderselben senhrccht. Iläulig sind die Krystallc unvollständigausgebildet, einseitig verkürzt oder verlängert.

H. = 2.5... 5.0.

Sp. Gew. = 10.5... 10.5.

Metallglanz.

Oberfläche öfters rauh und uneben. Die Oktaeder-flächen parallel den Comhiuatiouskanten mit demWürfel oder Trapezoeder gestreift.

U nd urchsicli tig.

Farbe, silberweiss. Durch Anlaufen oft gelb,braun oder schwarz.