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Handbuch der Oryktognosie : zum Gebrauche bei seinen Vorlesungen und zum Selbstunterricht : mit besonderer Berücksichtigung der oryktognostischen Verhältnisse des Grossherzugthums Baden / entworfen von Fr. August Walchner
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Silberhornerz.

289. Gattung. Silberhornerz.

Sjn. Hexacdrisches Pcrl-Kcrat. Hurnerz. Chiorsilbcr. Ilornsilber.

Würfel.

Theilbarkeit, nicht beobachtet.

Die Ifrvstalle sind Comhinationen der Würfel- und Ok-taederllacben und der W ürfel und Dodekaedertbiehen,gewöhnlich sehr klein, oft zu drüsigen Häutchen verbunden,oder reihen - und treppenförmig grtippirt.

H. = 1.0... 1.5.

Sp. Gew. = 5.5... 5.G.

Fettglanz, in den Demantglanz geneigt.

Oberfläche. Der Würfel zuweilen parallel denCombinationskanlen mit dem Dodekaeder schwachgestreift.

Durchscheinend... schwach an den Kantendurchscheinend.

Farbe, perlgrau. Ins Lavendel- und Violblaueeinerseits, ins Graulich-, Gelblich- und Griin-lichweisse und ins Zeisig-, Spargel-, Pistazien- undLauchgrüne andererseits verlaufend. Wird amLichte braun.

Strich, glänzend.

Geschmeidig.

Bruch, musclilig.

Auch derb und eingesprengt. Feinkörnig oderstiingelig abgesondert.

{ M. G. Silber 1 M. G. Chlor. Einfach-Chlor-Silber. Ag. Chi.

Zusammensetzung

.Silber.

Chlor *).

Summe.

des Silberhorncrzcs,

aus Peru

nach Klaprotu.

76.00

2^.00

100.00

Schmilzt auf Kohle zu einer Perle, die nachdem Grade der Feinheit perlgrau, bräunlich

*) Nach der Angabe Klait.otii.s , dass das Erz 16-4 Salzsäure und7.G Sauersluli enthält, auf Odor rcclucirt.