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Die Fahrt der "Wega" über Alpen und Jura : am 3. Oktober 1898 / Alb. Heim, Jul. Maurer, Ed. Spelterini
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Vermittlung besorgt haben, sowie denjenigen Italiens für ihr freund-liches Entgegenkommen unsern Dank aus.

2) Um unser Thun von ferne erkennbar, beim Abstieg gleichals Werk des Friedens und uns selbst als Hülfsbedürftige zu be-zeichnen denn das sind die absteigenden Ballonfahrer stetskannte ich kein anderes Merkmal, als die Fahne der internationalenSanitätsvereinigung und Samaritervereinigung, das rote Kreuz imweissen Feld. Dies ist überall bekannt und konnte uns überallhelfen. Auf mein Gesuch an den Centralpräsidenten der Vereinigungenzum roten Kreuz, Herrn Dr. Stähelin in Aarau , wurde mir ohneSchwierigkeit die Benützung dieses Zeichens für den ungewöhnlichenFall gestattet. An unserm Ballon wurden in der Folge zweigrosse Fahnen angeheftet, auf der einen Seite das weisse Kreuzim roten Feld, unsere schweizerische Fahne, auf der andern Seitedas rote Kreuz im weissen Feld. Bei dieser Gelegenheit empfandich den Mangel eines Abzeichens einer wissenschaftlichen Unter-nehmung. Ein solches sollte in internationaler Konferenz festge-stellt und bekannt gegeben werden. Es könnte oft grosse Diensteleisten freilich wäre es auch da schwierig, Missbrauch entgegenzu treten.

3) Sollte uns der Wind über den Gotthard tragen, währendgerade dort die Übungsgeschosse der Befestigungstruppen voneinem Thal über den Berg ins andere Thal fliegen? Vorsichts-halber setzten wir uns auch hierüber mit der eidgenössischenMilitärbehörde in Verbindung und auf das Telegramm, das unsereAbfahrt meldete, sollte das Schiessen eingestellt werden freilichkamen wir nicht in jene Richtung.

Auf die enorme Arbeit der ins Einzelne gehenden finanziellenund besonders technischen Vorbereitung, welche Spelterini und ichzusammen im Verlaufe des Sommers zu bewältigen hatten, sollnicht näher eingetreten werden, da diese Mühen kein weiteres In-teresse beanspruchen.