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Die Fahrt der "Wega" über Alpen und Jura : am 3. Oktober 1898 / Alb. Heim, Jul. Maurer, Ed. Spelterini
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Übertrag

45 Säcke Ballast zu 25 kg = . . . .

1125 kg400 ,

1490 kg

20 , 20 = . . . .Steigkraft bei der Abfahrt 3 Säcke ä 25 kg

kg 75 »

1600 kg 1600

3090 kg

Der Ballon war im Moment der Abfahrt nicht ganz voll.Da wir von 1 in 3 Wasserstoffgas in der Höhe von Sitten (510 m)und bei 15° einen Auftrieb von ca. 1100 g annehmen können, somüssen im Ballon im Momente der Abfahrt sich ungefähr 2810 m 3Wasserstoffgas befunden haben, um 3090 kg Tragkraft zu ent-wickeln.

Nach der Landung waren noch 60 kg Ballast unverwendet.Auf der ganzen Fahrt sind somit 62 Sandsäcke mit 1465 kg Sandausgeworfen worden. Die grösste Menge Ballast erforderte dererste Aufstieg und die Nähe der Wolken vor den Diablerets. Wirhaben zwischen 25 und 30 Säcke Ballast auswerfen müssen, bevorwir 4200 m Meerhöhe erreicht hatten. Nachher war lange Zeitder Ballastverbrauch sehr gering.

0. Der Daserzeuger.

Der Gasgenerator, mit welchem in Sitten das Wasserstoffgaszur Füllung hergestellt wurde, war von der Firma Godard & Sourcoufin Faris, konform deren patentierten Specialkonstruktion, hergestelltund zu unserer grossen Beruhigung und Freude die Gasbereitungvon Herrn Sourcouf selbst geleitet worden. Der Apparat erwieseine kontinuierliche Leistungsfähigkeit von 100 bis 110 m 3 Wasser-stoffgas per Stunde. Er ist auf einem Wagon gebaut und bestehtaus einem Pumpwerk, zu dessen Betrieb ein kleiner Dampfkesseldiente. Das Pumpwerk saugt regulierbar 3 Teile Wasser auf1 Teil Schwefelsäure und sendet sie in ein grösseres Aufnahmsrohr.Die so gemischte Flüssigkeit wird darnach durch zwei grosse ver-bleite, mit gereinigten Eisenspähnen gefüllte Eisentürme von unten