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geschwindigkeit fuhr der Korb flach schief auf den Boden, dassalles krachte und klirrte. Die Yentilleine aus Leibeskräften ziehendfiel ich rücklings in den Korb, blieb so und liess nicht gehen.Da springt der Ballon doch wieder auf, wir fliegen wieder,1 bis 2 m über dem Boden, 50 m weit dahin und schlagenwieder auf. Der Anker hatte in dem harten Grund noch nichtgepackt, er wird wieder abgerissen und mit einem Ruck gehts zumzweiten Sprung gegen 100 m, halb geschleift halb geworfen,weiter. Die Yentilleine reisst mir aus der Hand, aber der Ankerhat gepackt, die Reissleine zerrt den Kapitän, der sie nicht gehenlassen will, aus dem Fahrkorb heraus, das Ankerseil ist straff ge-spannt, wir bleiben auf dem Boden fest, die Yentile haben gewirkt.Kaum 20 Sekunden nach dem ersten Anprall liegt der Ballon amBoden, wie ein schnaubendes Ungetüm im scharfen Nordostwindesich krümmend und durch diesen gestossen sein Wasserstoffgas umso schneller auspressend, nicht mehr fähig, sich zu erheben. Wirkönnen aussteigen. Alle sind völlig unverletzt, der Instrumenten-korb ist schief, ein Thermometer und einige photographische Plattensind zerbrochen, aber sonst ist nichts wertvolleres beschädigt; selbstdas feine Quecksilberbarometer, die Aneroide etc. haben nicht imgeringsten gelitten. Die schwierige Landung ist glücklich vollzogen.
Wir mögen unter dem Nebelmeer noch ca. 3 km weit gegenWestsüdwest gefahren und dann noch ca. 150 bis 200 m ge-schleift worden sein. Es war 4 Uhr 37 Minuten.
Meine Zeiteintragungen in die Projektionspunkte der Bahnauf der Karte ermöglichen eine ziemlich genaue Kontrolle derFahrgeschwindigkeit der Wega, welche ja vollständig gleichder Windgeschwindigkeit ist.
Unsere Fahrgeschwindigkeit im Oberstrom ging nie wesentlichunter 8 m per Sekunde hinab, stieg aber auch, nachdem wil-den Hauptkamm überfahren hatten, niemals wieder auf 25 msondern nur noch bis 16 m per Sekunde. Es lässt sich in denSchwankungen der Horizontalgeschwindigkeit keine Gesetzmässigkeit