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Geneigter Leser!
|@ ist nicht allein angenehm / sondern auch in
dem gemeinen Leben gar dienlich / entweder beydemSchatten eines Zeigers / oder bey einem hellen Punctvon dein Liecht dcr Sonnen nach derselben stats vcr-, _ änderlichen Stand die Zeit / und sonsten verschiedeneBegebenheiten / die zu der ersten Bewegung gehören / und demnacheines und das andere aus der Astronomie gleichsam in einemCompendio, auf ebenen Flachen in lauter Linien kunstmäffig an-gedeutet zu sehen. Solche angenehme Nutzbarkeit verspühret manabsonderlich beygrossenUhren/ die man insgemein auf unbewegli-che Flächen/ als aus Wände und Mauren zu beschreiben pfleget/als da man auf selbiger obige Vorstellungen zu dem gemeinen Ge-brauch am bequemsten und deutlichsten darzulegen vermag/ inde-^ Aer nun diese als was gantz richtiges/ nach welchen man seineschaffte offr anstellet/ angenommen werden / so lehret doch zumvfftcrn die Erfahrung/ daß / da sonsten heut zu Tag viele künstlicheraxes zu einer grossen Aufnahm und vielen Richtigkeit ge-iangct/ diese hingegen in einer Unrichtigkeit sich befinden. Dieblefach dessen mag inan absonderlich zweyen Stücken zuschreiben / erst-lich/daßinan zuni vfftern den eigentlichen Stand/ der einer jedenUhrflachcn zukommet / nicht accurat genug ausfindet/ zum zwey-tcn/daß man nach der geincinenkUerstode die Stunden-Linien inihrer richtigen Stellung nicht jederzeit beschreibet. Bey dem erstenwird eines Theils ein Fehler begangen / daß inan insgemein den, um den Stand einer vorgegebenen Flächen zu finden/an das Declinatorium appliciret/ wobey die Magnet-Nadelvon einem in einigen Wänden verborgen liegenden Gißcn/von ih-mn ordentlichen 8iru gar offt abgeleitet wird / dchero dann dcr^rand lolcher Flächen gantz falsch derermimrct werden muß/ an«
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