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Neue und gründliche Anweisung, wie nach einer universalen Methode grosse Sonnen-Uhren ... so wohl aus einem arithmetischen Fundament auf verschiedene Arth accurat zu beschreiben, als auch gantz geometrisch, nach der sphaerischen Geometrie richtig zu verzeichnen ... / Johann Gabriel Doppelmayr ...
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_grosse Sonn en-Uhren accur a t$u beffyteiben* 167

endlich stellet man das Sinkt an die gefundene Puncten des .'Equinoctiai - Bogensund an den Polum in P , notiret die Puncten auf der Circumferenz. und ziehetaus dem cenrrv z durch solche vor die Stunden / die Linien vor die halben abermacht man nur Puncta, so wird die Uhr auch nach liefet Methode verfertiget seyn.Der schräge Zeiger wird hier auch wie zu Ende des zweyten Numeri gelehret wor-den / vorgestellet.

m. Bey der Gegen » als Mitternacht«Uhr operiret man nach den beedenManieren auf gleiche Arth / jedoch mit dem Unterschiebt/ daß man allhier die gantzeVorstellung umgewandt und nur einige Stunden / wie die zte Figur in deriu. Ta» 7bell zeiget / darauf vorstellen müsse.

as fünfte Lapitel.

Die VerricsI-Uhrm / die gegen Morgen und Abend

sich wenden / auf Oeomerrische Arth zu ver-zeichnen-

l.

Eiln die Stunden-Linien bey dergleichen Uhren / wie die

Projektion der spheras redt* in der z. Figur der XIV. Tabettdie-ses gar wohl zu erkennen giebet/ miteinander parallel laufen/ da sol-che Uhren nach dem 1. Num. des fünften Capitels in dem erstmTheil auf dem Erd /F^uatore bey der Interledtion des V erticalisSlprimarii mit selbigen als Horizomai-Uhren zu betrachten/ so magman eben diese / obwohlen nicht eigentlich nach der Projektion, jedoch nach einer Geo-rnecrischen Manier/ wie folget / und zwar auf den Uhrflachen sechsten / vorstellen.

Man ziehet erstlich nach der v. Aufgab des ersten Theils zu urtterst auf der gegebenenFlächen eine blinde Horizontal-ginie H c , und beschreibet mir der gantzen Länge t. xiv.einer in 1000. oder 10000. gleiche Theile getheilten Seal* auf selbiger aus c, unö Fi s- 7 -zwar hier / als bey einer Morgen Uhr/ zur rechten Hand einen blinden Bogen FF,alsdann fetzet man die chordam von 40. Graden 32, Minuten / so hoch nemlichder Äquator z. E. zu Nürnberg über dem Horizont elevirt stehet / aus der vori-gen scaia von e in F, und ziehet aus C durch f eine gerade Linie/ welche die /Equ\-noctial-Piitic andeutet. Damit aber nun auch die rechte Grösse des Zeigers / diegegen dem vorgegebenen Lpatio proportional feye/ daß alle Stunden Linien / diedarauf gehören / richtig gezogen werden mögen / so cleterminiret man auf besagterLouinoötiai-Linie zwey Puncten/ den einen in c, den andern aber gegen das an-dere Ende zu bey v, und ziehet durch diese Puncten zwey Linien / die mit der L^ui-noLtiai Linie perpendieular gehen / von welchen jene bey der Morgen Uhr die Li-nie der Xi. Stund / bey der Abend - Uhr aber von 1. Uhr / diese die Linie der vitertStund ist. Nach deme nimmt man wiederum die gantze Länge der Seal*. ziehetdamit aus c unter die /£quinoctiai-£tme einen blinden Bogen FK, setzet von F inK eine chordam von 15. Graden / und ziehet aus C durch K eine blinde Linie soweit hinaus / bis sie die Linie der viten Stund in L durchschneidet / so wird danndie Weite L D, bie zu dieser Flächen proportionirte Höhe vor den aufrechtenZei.ger geben; Alsdann beschreibet man wieder mit der vorigen Länge der scai* ausL zwischen der Linie der viten Stund / und zwischen c l einen blinden BogenM n, theilet solchen in 5. gleiche Theile/ und fasset die Puncten zum Unterschied an-derer / mit kleinen Ringlein ein / darauf leget man ein Linial bey L und bey diesenPuncten an / so werden die Durchschnitte auf der -LczuinoLtiai - Linie C D diePuncten zeigen / durch welche man mit der Linie der viten Stund die Linien derVii. vm. ix. X. parallel ziehen muß. Vor die Stunden Linien / die auf der an-dern Seiten vor vi. Uhr stehen / nemlich vor diejenige von iv. und v. Uhr zu frühnimm»- man die Weite auf der ^uinoKiai-Linie zwischen den Linien von vi. und

VU. Uhr / setzet solche von D gegen R > wie auch die Weite zwischen vi. und vin<

stellet