_____ grosseSsmiett-Uhrenskcurarzu beschreiben. 17z
rdo die Vormittag.Stunden hinfallen / den Winckel von 18. Grad 11. Minuten/der nach dem i. Num. der XV. Aufgab zwischen beeden Mittag-Linien begriffen/und ziehet von 8 durch das Centrum z die Substyiar- Lmre 8 N, auf diese stelletman nach der in dem n. Num.Der Xu. Aufgab gefundenen Erhöhung des Poliüber dieser Flachen/den Polum dem m. Num, der iv. Aufgab gemas/ von zin P.und ziehet dann nach dem m. Num. der ist Aufgab den ^Equinoctiai-dttcfeiWito, alsdann sitzet mall die Chordas, wie solche in der obigen Tabeü denend^uinoktial-Distanzen erstlich vor die gantze Stunden beygefüget worden / vonder 8nbstyiar-Linie bey 8, auf die beede Seiten der Circumferenz, und schliessetsolche / zum Unterschiebt der halbe Stunden/mit Ringlein ein/ jene nonret man auchauf dem ^mnoktlai-Circkel/ indeme man ein Linial an das Cenrrum und andiese Puncten anleget/ mir kleinen Strichen/die Puncten aber vor die halbe Srun»den / die in die mitten der Puncten vor die gantze Stunden auf der Lircumferenzstehen'/ auf eben dem d^umoktial.Circkel mit Puncten/endlich applicirct man ba6Linial an den Polum P, und auf die Eintheilunq des besagten ^uinvktiar.Cir»ckels / bemercker die Inker 5 ektione 8 auf der Haupt. Circumferenz . ziehet aus Zdurch diese die Stunden Linien/ und stellet die halbe Stunden/ wie gewöhnlich/ durchdie Puncten auf der Uhr Einfassung dar.
V. Auf den Uhr Flachen / die vom Mittag gegen Abend in einer Abweichungabgehen / hat man / wie auf der vorhergehenden bey bceden Methode, die Opera-tion, um die verlangte Uhren darauf zu bekommen/ vorzunehmen/ esgiebec aberdie veränderte Abweichung nur in dem Fall einigen Unterschiebt/ daß der Winckel/den die beeden MittagLinien formiren/nicht wir oben auf die Seiten der Vormit-tag Stunden/ sondern vielmehr auf die andere der Nachmittag-Stunden fallen müs-se / gleichwie das Exempel einer Zu Nürnberg um Zi. Grad 48. Mmuten abwei» x a b xvtchenden Flachen in der 1. Figur der xvi. Tabell/ dieses gar deutlich vor die Augen F>g,Lleget / indeme man solchen von D gegen S gestellet/ daß die Substyiar- gütte auf dieSeiten der Nachmittag Stunden gefallen / worauf man dann endlich / wann diesein ihrem Stand dargegeben worden/ das übrige / wie oben / wieder gar richtig wirddelerminiren können.
vi. Was die Vorstellung der Uhren von einer gar grossen Abweichung anlan-get / so mag man bey solchen entweder die Stunden» Winckel / wie bey den zweyenvorhergehenden nach der Projektion ausfinden / und ihre Construkbon nachdemIX. Num. des viten Capitels im ersten Theil/ weil solche ohne Centoseyn müssen/vorstellen / oder man kan bey selbigen eine gantz andere Geometrische Construklion,die in den folgenden bestehet / anbringen. Dieses wird durch ein Exempel am bestengleich dargethan / es feye aber z. E.die aus dem vlten Capitel der zweyen vorherge-henden Theile dekandte Uhr von einer gar grossen Abweichung / als die nach selbigenum 84. Grad 2z. Minuten von Mittag gegen Morgen abgehet: Man ziehet auf J ab XVIder Seiten der vorgegebenen Uhrflächen / und zwar weil solche hier von Mittag ge-gen Morgen weichet/ zur rechten Hand nach der iv. Aufgab des ersten Theils eineVerkical-Linie A B, beschreibet auf diese aus dem obern Punct bey A mit der gan-tzen Länge einer ordentlichen Seal* einen blinden Bogen ei) E. setzet die chordamdes zwischen der Mittag - und substyiar-ginte nach dem 1. Num. der xv. Aufgabgefundenen Winckels von 40. Grad 24. Minuten aus c in D darauf/ und ziehetaus A durch 0, die Substyiar ginie a l . ferner nimmt man aus der vorigen Sca-la die Chordam desjenigen Winckels / den der ll. Num. der Xil. Aufgab bey derErhöhung der Zeiger-Axe über der Flachen 3. Grad 38. Minuten groß giebet/ fe-tzet selbigen auf den vorigen Winckel von d in e, und ziehet aus a durch E eine blin-de Linie A E. indeme aber diese Erhöhung des Zeigers bey den Uhren von einergrossen Abweichung/ und also auch hier gar klein ist / so ziehet man eine andere Li-nie GH, fce mit der Linie a E in einer nach der Flächen proportionirten Distanzparallel lausfet/ und die vergrößerte Zeiger Erhöhung benennet werden mag. In«ner andern schicklichen Weiten ziehet man über deme auf der substyiar-ginie A Ldurch die Puncten X und 8 die Linien zZ und X X mit A L perpendicular,nimmt mit dem Zirckel zwischen R und zwischen der Linie G h die kleinste DistanzR H, sitzet solche von R in K. Eben diese Operation nimmt man auch bey demPunct s, vor/ da man auch die kleinste Distanz zwischen 5 und g h , als die oi-
P 3 stans*