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sich auf die Geister bezogen und gleichfalls ihrem jeweiligen Rangeentsprachen.')
Als weitere Stütze mögen die zahlensymbolischen Träumereienim VII. und VIII. Kapitel des Buches Daniel angeführt sein, einesBuches, das unter dem ersichtlichsten Einflüsse babylonischer Denk-art geschrieben ist. Aehnliehes erhielt sich auf dem Boden Palästinas Jahrhunderte lang, wobei wir nur auf die Offenbarung Johan nesals Beispiel hiuweisen wollen. Wir könnten aber auch auf die jüdischelvabhala einen Fingerzeig uns gestatten, die, so spät auch das BuchJezirah und andere kabbalistische Schriften verfasst sein mögen, derUeberlieferung nach bis in die Zeit des Exils hinaufzureichen scheint.Kabbalistisch ist die sogenannte Gematria, wenn ein Wort durchdas andere ersetzt wurde unter der Voraussetzung, dass die Buchstabendes einen Wortes als Zahlzeichen betrachtet dieselbe Summe gaben,wie die des anderen Wortes. Ueber diese Zahlenbedeutung hebräischerBuchstaben werden wir zwar erst im folgenden Kapitel im Zusammen-hänge mit ähnlichem Gebrauche der Syrer, der Griechen handeln undkönnen um einiger Beispiele willen unseren Gang nicht unterbrechen;es sei trotzdem gestattet hier die Kenntniss jener Bezeichnungsartfür einen Augenblick vorauszusetzen. Als nun Abram hörte, heisstes in der heiligen Schrift, dass sein Bruder gefangen war, wappneteer seine Knechte, 318 in seinem Hause geboren, und jagte ihnen nachbis gen Dan. * 2 ) Die Erklärer wollen, der Ueberliej'erung folgend, 318sei hier statt des Kamens Elieser gesetzt, der in der Tliat ‘vr’Vs =200 -|- 7 —(— 70 —|— 10 —J— 30 —{— 1 = 318 gibt, wenn mau von dem Ge-setze der Grössenfolge Umgang nimmt und nur den Zahlenwerth dereinzelnen Buchstaben, wie sie auch durch einander gewürfelt erscheinenmögen, beachtet. Im Propheten Jesaias verkündet der Löwe den FallBabels. 3 ) Die Erklärer haben wieder die Buchstaben des WortesLöwe n-is = 5 + 10 -(- 200 -f- 1 = 216 addirt. Die gleiche Summegeben die Buchstaben = 100 — f— G —(— 100 -)- 2 -f- 8 = 216
und somit sei Ilabakuk mit diesem Löwen gemeint. Ja eine Spursolcher Gematrie will man bereits in einer Stelle des ProphetenSacharja erkannt haben 4 ), und wäre die uns einigermassen gekünsteltvorkommende Erklärung richtig, so wäre damit schon im VII. vor-christlichen Jahrhundert ein arithmetisches Experimentiren, wäre zu-gleich, was vielleicht noch wichtiger ist, für eben jene Zeit die Be-nutzung der hebräischen Buchstaben in Zahlenbedeutung nachgewiesen.Wir ziehen zunächst nur den Schluss, um dessen willen wir alle dieseDinge vereinigt haben, dass die Babylonier in ältester Zeit Zahlen-