250
Kapitel XI11.
dien ®B übrig lässt, tlltinn , über welchem das dem HechteckeABK/1 ähnliche kleine Rechteck &BZII steht. Denken wir unsauch hier die Aufgabe umgekehrt, so wird zu jedem Punkte A einPunkt E senkrecht über ihm, ein Punkt E' senkrecht unter ihm ge-funden werden können, so dass das Quadrat von AE dem jetzt be-kannten Rechtecke AAH®, dessen Eckpunkt 11 auf der DiagonaleBA des vollständig gegebenen Rechtecks ABKA sich befindet, gleichsei. Auch hier ist der symbolische Ausdruck übersichtlicher. Istnämlich &B — a-p, wo a eine Zahl bedeutet, so muss 011— a■ asein, und die Fläche 0BZII ist = a 1 ■ ap. Mit Hülfe von AA — x,A Ei = y werden wir also schreiben y 2 — px — a 2 ■ ap, d. h. dergeometrische Ort von E, wenn wir einen solchen durch das Wechselnder Lage von A erzeugt denken, ist eine E11 ij»se.
Entsprechen (Figur 44) die griechischen sowohl als die lateini-
schen Buchstaben denen desvorigen Falles mit dem Unter-schiede, dass AA — «jetzt aufder jenseitigen Verlängerungvon AS aufgetragen, im Uebri-gen aber der Punkt 11 wiederso gewählt wird, dass er aufder verlängerten Diagonale ABdes Rechtecks ABKA aus denBeiten a undp liegt, dass also die
Rechtecke ABKA und ®BZ11einander ähnlich sind, und dasRechteck AAll0 denselbenFlächenraum besitzt, wie dasQuadrat über AT oder AE, so
Jf
rig. u.
ist dabei die Forderung erfüllt, dass das an AB angelegte Rechteck, umden ihm zugewiesenen Flächenraum zu erlangen, über AB hinaus-reiclit, vn£Qßdl.Xet,, und zwar mit einem dem gegebenen RechteckeABKA ähnlichen Rechtecke. Es ist fast überflüssig aufs Neue her-vorzuheben, dass man auch diese Aufgabe so umzukehren im Standeist, dass nicht mehr II sondern E, beziehungsweise E', gesuchtwerden und die Gleichung y 2 — px -)- er ■ ap sich erfüllen soll. Dergeometrische Ort von E, wenn wir einen solchen durch Wechsel derLage von A erzeugt denken, ist eine Hyperbel.
Die Dinge, welche wir hier auseinaudergesetzt haben, lassen sichin grösster Kürze in die jetzt verständliche Ausdrucksweise zusammen-fassen, dass es drei geometrische Aufgaben der Flächenanlegunggebe, sämmtlick pythagoräischen Ursprunges, sämmtlich in Euklids Elementen aufbewahrt, bei deren Ausspruch die drei Zeitwörter Vor-kommen, welche den Namen der Parabel, Ellipse, Hyperbel zu