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talitiit der Scheibe entnahm man einer Wasser wage. Statt beidermussten bei dem Sterne Bleisenkel dienen, welche an den 4 Endendes Winkelkreuzes hingen, welche aber, wie Heron tadelnd hervor-hebt, namentlich bei einigennassen stark gehendem Winde, nichtleicht zur Ruhe kamen und somit die Brauchbarkeit des Apparates,welche von der gesicherten richtigen Aufstellung untrennbar ist,wesentlich verringerten. Mit Hilfe der Dioptra und abgetheilterselbst mit Bleisenkel versehener Signalstangen wurden die wichtig-sten Aufgaben auf dem Felde gelöst. Nivellirungen; Absteckungeiner Geraden zwischen zwei Punkten, deren keiner von dem anderen ausgesehen werden kann; Bestimmung der Entfernung eines sichtbarenaber unzugänglichen Punktes; Auffindung der Breite eines Flussesohne ihn zu überschreiten; Auffindung der Entfernung zweier Punkte,die beide sichtbar, beide unzugänglich sind; Absteckung einer Senk-rechten zu einer unzugänglichen Geraden in einem unzugänglichenPunkte derselben, Bestimmung der Höhe eines entfernten Punktesüber dem Standorte des Beobachters; Aufnahme eines Feldes; Wie-derherstellung der mit Ausnahme von 2 oder 3 durch Grenzsteinegesicherten Punkten verloren gegangenen Umfriedigung eines Feld-stückes unter Anwendung des vorhandenen Planes: das dürften etwadie interessantesten Aufgaben sein, welche Heron in seiner Schriftvon der Dioptra, welche wohl den praktischen Theil seines geodä-tischen Werkes bildete, behandelt hat, bei späteren Aufgaben stetsfrüher gelehrte Operationen benutzend, wodurch das Einheitlichedieser Abhandlung sich erweist.
Es würde zu weit führen, wollten wir genau schildern, in welcherWeise Heron jedesmal verfährt. Nur die beiden letztgenannten Auf-gaben müssen aus besonderen Gründen hier zur Rede kommen. DieAufnahme eines Fe ldes erfolgt durch Absteckung eines Rechteckes,welches 3 seiner Eckpunkte auf der Umgrenzung selbst besitzt. DieSeiten dieses Rechtecks werden nun freilich mit den Grenzen desFeldes nicht Zusammentreffen, aber die zwischenliegenden Grenz-strecken bestimmen sich durch die senkrechten Entfernungen einzelnerPunkte derselben von den Rechtecksseiten unter genauer Bemerkungderjenigen Punkte der Rechtecksseiten, in welche jene meist kleinenSenkrechten eintreffen. Der geschickte Feldmesser wird, nach Herons ausdrücklicher Vorschrift, es so einzurichten wissen, dass die Grenzezwischen zwei zur Bestimmung ihrer Endpunkte dienenden Senk-rechten leidlich gradlinig au3sieht. Wenn wir noch so vorsichtiguns davor hüten wollen neue Gedanken in alte Methoden hineinzu-lesen, hier .müssen wir ein bewusstes Verfahren mit rechtwinkligenCoordinaten erkennen. Nicht als ob wir behaupten wollten, Heronhabe nach einem gemeinsamen Gesetze gesucht, welchem die verti-kalen und horizontalen Entfernungen zu bestimmender Punkte von
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